Food
Die ganze Welt der Lebensmittel
(jaf).
Bei diesem Buch isst das Auge wahrlich mit! „Food“ ist ein echter
Pracht-Bildband: Rund 3.000 Farbfotos, dreieinhalb Kilo Gewicht, 336 Seiten
Umfang, Großformat sind die Gardemaße dieses opulenten Bilder-Mahles,
das mit dem „World Cookbook Award“ ausgezeichnet wurde. Getrennt
nach den einzelnen Produktgruppen „Grundprodukte“, „Kräuter“,
„Gewürze“, „Getreide“, „Fisch“,
„Meersfrüchte“, „Gemüse“, „Fleisch“,
„Wild und Geflügel“, „Schinken und Wurst“,
„Käse“ und schließlich „Obst“ offenbart
sich „Die ganze Welt der Lebensmittel“. So ziemlich alles, was
heimische Super- und Wochenmärkte oder Feinkostläden an Essbarem im
Handel haben, wird in Wort und Bild vorgestellt.
Eine einzigartige Bandbreite offenbart sich in den sensationellen Fotos, eine schier unglaubliche Palette des reich gedeckten Gabentisches der Natur präsentiert sich dem Betrachter. Wer glaubt, dass eine Tomate der anderen bis auf die grünen Stielblätter gleicht, der hat sich gewaltig getäuscht. „Food“ zeigt eine fast unüberschaubare Vielfalt an Sorten, zeigt rote, grüne und gelbe Tomaten, Flaschentomaten und Strauchtomaten, Kirschtomaten und Fleischtomaten. Bizarre Gewächse wie die stachelwarzig gefurchte tiefgrüne Bittergurke sind zu sehen, die südamerikanische grüne Chayote, die bis zu 30 Zentimeter lange Rote Semianzwiebel, die bis zu 10 Kilogramm schwere südostasiatische und wie ein pummeliger Igel anmutende „Stinkfrucht“, japanische Mini-Kiwis, Brombeer-Himbeer-Kreuzungen oder dunkelviolette Sternäpfel. Die Optik des Werkes begeistert mit überreicher Fülle, dazu präsentiert sich „Food“ als fundiertes Nachschlagewerk und Einkaufsratgeber für Gourmets und Hobbyköche, die immer wieder gerne Neues ausprobieren wollen.
Das Buch bietet kurze Informationen zu allen abgebildeten Nahrungsmitteln, gibt Auskunft über ihren Geschmack, ihre Herkunft, ihre Bezugsmöglichkeiten, die Verwendung in der Küche und benennt exakt ihre zoologische oder botanische Einordnung. Ein Kochbuch im eigentlichen Sinne ist „Food“ nicht: Es liefert keine Rezepte, dafür aber eine unendliche Vielfalt an Anregungen, was in der Küche alles an ausgefallenen Zutaten verwendet werden kann, die einem den Mund wässrig werden lassen. Mit leeren Magen sollte man sich dieses im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnete Werk nicht ansehen es führt garantiert zu Heißhungerattacken.
Eine Anschaffung fürs Leben: „Food“ ist ein Bildband im besten Sinn und ein weltweit einzigartiges Standardwerk für wahre Genussmenschen!
© Copyright by: Public Dialog Hamburg