Der kleine Prinz
Limitierte Sonderausgabe zum 60. Jubiläum
(pr). Ein Pilot muss inmitten einer menschenleeren Wüste, tausend Meilen
von jeder bewohnten Gegend entfernt, notlanden. Es ist eine Frage auf Leben
und Tod, denn um das Flugzeug wieder Startklar zu machen, ist eine schwierige
Reparatur notwendig. Der Verunglückte ist ganz ohne Hilfe und zudem ist
der Trinkwasservorrat äußerst knapp. Inmitten dieser Einöde
trifft der Pilot auf ein „kleines, höchst ungewöhnliches Männchen“ doch „es
machte durchaus nicht den Eindruck eines mitten in der Wüste verlorenen
Kindes, tausend Meilen von jeder bewohnten Gegend.“
Unterstützt durch liebevolle Illustrationen, teils coloriert, teils in Grautönen gehalten, erzählt der französische Autor Antoine de Saint-Exupéry in dem Buch „Der kleine Prinz“ die äußerst liebreizende Geschichte einer sonderbaren Begegnung, aus der eine einzigartige Freundschaft wird. Schritt für Schritt erfährt der Pilot mehr von dem zarten Wesen, das „in seinem Leben noch nie auf eine einmal gestellte Frage verzichtet hatte.“ Nur ganz zaghaft verrät „Der Kleine Prinz“ mehr über sich und seine Herkunft „Oh, bei mir zu Hause ist nicht viel los, da ist es ganz klein. Ich habe drei Vulkane. Zwei Vulkane in Tätigkeit und einen erloschenen. Aber man kann nie wissen. (…) Ich habe auch eine Blume.“ und warum er seinen kleinen Planeten und die wunderschöne Blume eines Tages verlässt. „Der kleine Prinz“ hat einige Planeten besucht und ist dabei wirklich sonderbaren Menschen begegnet. „Die großen Leute sind entschieden sehr, sehr wunderlich, sagte er zu sich auf seiner Reise.“ Davon zeugen ein König ohne Untertanen, ein Geschäftsmann, der den lieben langen Tag damit verbringt, die „kleinen Dinger, die man manchmal am Himmel sieht“ zu zählen und zu verwalten, und ein Laternenanzünder, der wahrlich viel beschäftigt ist, muss er doch im Minutentakt die einzige Laterne seines Planeten an- und ausmachen. Ein anderer Planet ist von einem gelehrten Geografen bewohnt. Er kennt alle Ströme, Meere, Städte, Wüsten und Berge und rät dem kleinen Prinzen doch mal den Planeten Erde zu besuchen, denn „er hat einen guten Ruf…“. Hier traf „Der kleine Prinz“ auf den verunglückten Piloten.
„Der kleine Prinz“ ist nach der Bibel und dem Koran das am häufigsten übersetzte Buch der Welt. Übersetzt von Grete und Josef Leitgeb, nimmt „Der kleine Prinz“ nicht nur Kinder ab sechs Jahren mit auf eine zauberhafte Reise, sondern beeindruckt vor allem Erwachsene mit der zu Herzen gehenden Poesie, die sich zwischen den Zeilen versteckt. Vor 60 Jahren erschien „Der kleine Prinz“ zum ersten Mal, zum Jubiläum ist diesem Klassiker nun das mehrfach ausgezeichnete Hörbuch mit zwei CDs beigelegt. Darauf liest Sprecher Ulrich Mühe äußerst sensibel und präzise aus dem Kultbuch. Begleitet wird die Lesung von stimmungsvoller Musik von Jürgen Treyz.
„Der Kleine Prinz“ ist ein wirklich unvergängliches Buch, das in keinem Bücherregal fehlen darf!
Autorenportrait:
Antoine de Saint-Exupéry, 1900 geboren, verlor früh seinen Vater
und hing mit umso größerer Liebe sein ganzes Leben lang an seiner
Mutter. Nach dem Besuch der Jesuitenschule leistete er seinen Militärdienst
bei einem Fliegerregiment – und fand so seinen Traumberuf. 1926 war er
einer der Pioniere des kommerziellen Fluges auf der Linie Toulouse – Saint
Louis/Senegal und bei der Luftpost, zwei Jahre später wurde er Direktor
der argentinischen Luftpost Buenos Aires. Danach war er erst Versuchspilot
und dann als Aufklärer bei der neuen Air France. Im Spanienkrieg und später
in Russland arbeitete er als Journalist. Seiner Kriegserfahrungen spiegeln
sich in zahlreichen Erzählungen wider. Nach zweijährigem Einsatz
als Aufklärungspilot (1939 – 1940) im Zweiten Weltkrieg begab er
sich ins Exil nach New York, wo er 1943 „Der kleine Prinz“ schrieb.
Später nahm er seinen Dienst in Nordafrika wieder auf. Am 31. Juli 1944
startete sein Fernaufklärer von der Insel Korsika aus zum letzten Flug.
Antoine de Saint-Exupéry kehrte nie wieder zurück.
Erzählerportrait:
Ulrich Mühe ist einzigartig in seiner Sensibilität und Präzision,
von starker Präsenz auf dem Theater. Herausragende Stationen waren Chemnitz,
das Deutsche Theater Berlin und das Wiener Burgtheater, wo er mit Rollen wie „Hamlet“, „Clavigo“ oder „Peer
Gynt“ Erfolge feierte. Darüber hinaus prägte er Filme wie „Die
Hälfte des Lebens“ (hier als Hölderlin), „Das Schloss“ oder „Das
Spinnennetz“ mit seinem Charakter. Auch Fernsehproduktionen wie etwa „Der
letzte Zeuge“ verdanken ihm ihr Gesicht. Seine Interpretation des „Kleinen
Prinzen“ ist die erste Wortproduktion die als „herausragende künstlerische
Produktion“ mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet
wurde. „Der kleine Prinz“ erhielt auch den „HörKules
2002“, Hörbuchpreis des Buchhandels für den Publikumsliebling.
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Antoine de Saint-Exupéry |
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