Der Garten und sein Mensch
Schriftsteller über ihre Leidenschaft
(pr). „Die
Beziehung zwischen dem Garten und seinem Menschen hat freilich auch etwas
von einem dialektischen Herr-Knecht-Verhältnis, oft weiß man
nicht, wer der Herr ist und wer der Knecht.“ Das Buch „Der Garten
und sein Mensch“ zeigt, dass Beide eine höchst innige Beziehung
miteinander eingehen können. „Der Garten ist in gewissem Sinne
ein Partner, der Einsatz und Zuwendung belohnt.“ Und die Pflege des Gartens
erlaubt keine Halbherzigkeit, denn „Gärtnern ist eine sinnliche
Tätigkeit“, das beweist Herausgeberin Astrid Wintersberger in dieser
einmaligen Anthologie anhand von ausgewählten Gedichten und Texten.
So dichtet Rainer Maria Rilke über die „Rosa Hortensie“, während Wilhelm Busch sich ärgert, weil „Ein Maulwurf“ es nicht sein lassen kann „gewölbte Tempel zu entwerfen“. Elizabeth von Armin, eine leidenschaftliche Gärtnerin, verdeutlicht mit Tagebucheinträgen ihre Liebe zum „grünen Paradies“ und Vita Sackville-West sorgt sich um „Das Spatzenproblem“ und gibt Tipps, damit die Vögel nicht „die Blumen abpicken und Knospen und Blüten im Morgengrauen (…) über die Erde streuen“.
Den Schriftstellern dieses Buches, in Kurzbiographien im Anhang vorgestellt, ist die Leidenschaft des Gärtnerns gemein. Von dieser Leidenschaft und Liebe zeugen alle Beiträge auf sowohl heitere, als auch auf nachdenkliche Art und Weise. Farbsatte Fotos und bezaubernde Malereien von Pierre-Joseph Redouté untermalen die Texte. Das Nachwort, geschrieben von Barbara Frischmuth, verführt zum Schmunzeln und dem Motto folgend „Im Garten muß man vor allem schauen können. Bedächtig schauen können.“
„Der Garten und sein Mensch“ ist nicht nur ein literarischer Genuss, sondern vor allem auch ein faszinierender Bildband für alle Gartenfreunde!
Herausgeberportrait:
Astrid Wintersberger, geboren 1963, Studium der Philosophie in Wien und Chikago.
Sie ist Lektorin, Übersetzerin und Lustgärtnerin.
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Astrid Wintersberger (Hrsg.) |
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