Der Fotograf von San Marco
Die italienischen Erzählungen
(emk).
Es ist nicht das erste Buch mit Geschichten des bekannten Schauspielers, aber
die zweite Sammlung seiner italienischen Erzählungen als Originalausgabe
im Taschenbuch. Mario Adorf lebt seit 40 Jahren in Italien. Er hat die Mitbürger
seiner Wahlheimat genau studiert und beschreibt sie in „Der Fotograf von
San Marco“ liebevoll, humorvoll, manchmal auch nachsichtig, aber immer
zutreffend.
Die Titelgeschichte führt nach Venedig und handelt von einem gefälschten Foto beim Einsturz des Campanile von San Marco im Jahr 1902. Die übrigen 15 Erzählungen spielen in Rom, Mailand, auf Capri oder Sizilien. Manche sind erfunden, einige sind autobiografisch, mindestens zwei von ihnen sind bereits früher erschienen. Mitten zwischen ihnen allen versteckt eine Ich-Erzählung Mario Adorfs über eine romantische Begegnung mit Romy Schneider in Rom. – Ob sie wahr ist? – Ansonsten kommt in seinen Geschichten die Mafia vor, ungetreue Ehemänner, der Papst, Filmbosse und die italienische Polizei.
Die Erzählungen sind abwechslungsreich und zeigen Italien aus einer neuen Sicht, nämlich der ganz persönlichen von Mario Adorf. „Der Fotograf von San Marco“ ist ein unterhaltsames Taschenbuch und gut als Reiselektüre geeignet.
Autorenportrait:
Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich, verbrachte seine Kindheit und Jugend
in Mayen in der Eifel. Er studierte Philologie und Theaterwissenschaft und arbeitet
als Theater- und Filmschauspieler. Inzwischen hat er über 100 Filme im
In- und Ausland gedreht und Engagements an ungezählten Theaterbühnen
gehabt. Zu seinem 75. Geburtstag hat er das Buch „Mario
Adorf – Bilder meines Lebens“ veröffentlicht.
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