Das kleine Kaffeebuch
Ursprung, Anekdoten und Rezepte
(ag). Nach Charles Talleyrand muss der Kaffee „…heiß wie die Hölle, schwarz wie der Teufel, rein wie der Engel, süß wie die Liebe sein.“ Kein anderes Getränk wird in Europa so gern und viel getrunken wie der Kaffee, um keines kursierten seit seiner Entdeckung so viele Irrtümer, Geschichten und Lobeshymnen.
Anneliese und Gerhard Eckert beschreiben in ihrem mit alten Stichen illustrierten Werk „Das kleine Kaffeebuch“ den Siegeszug des köstlichen schwarzen Getränkes von der ersten hier ankommenden Schiffladung 1683 bis zur Gegenwart. Von dem anfänglichen Misstrauen gegenüber den schwarzen Bohnen ist heutzutage nichts mehr zu merken, und mittlerweile gehört Kaffee unleugbar zu unserem Leben dazu. Ob ein Fest gefeiert wird, eine geschäftliche Besprechung im Gang ist oder Müdigkeit uns lähmt, überall und bei vielen Anlässen wird Kaffee getrunken.
In „Das kleine Kaffeebuch“ werden Markt und Marken besprochen, langjährige Irrtümer aufgeklärt und hilfreiche Tipps zum Kaffeekauf und Kaffeekochen gegeben. Die Entstehung vom ungenießbaren Muckefuck bis zum wohlschmeckenden Pharisäer wird erläutert, und in ansprechenden Rezepten stellen die Autoren Köstlichkeiten wie Mokkapudding, Kaffee-Auflauf und Mocca-Éclairs vor.
Da nicht alles, was sich Café oder Konditorei nennt, diesen Namen auch rechtfertigt, werden im Anhang die köstlichsten Cafékonditoreien Deutschlands mit Adressen und Vermerk auf die Spezialitäten genannt. Bei den über 50 Adressen leider nur aus Deutschland werden Liebhaber des köstlichen Getränks sicherlich fündig werden, und ungestört ein klassisches „Caféhaus-Angebot“ genießen können! Denn schon Schiller meinte einst: „Meine angenehmste Erholung ist bisher gewesen, Richters Kaffeehaus zu besuchen, wo ich immer die halbe Welt Leipzigs zusammenfinde und meine Bekanntschaft mit Einheimischen und Fremden erweitere.“
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Anneliese und Gerhard Eckert |
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