Das große Tolkien-Lexikon
Eine phantastische Reise durch die Welt des John R. R. Tolkien
(pr).
Man kann J. R. R. Tolkiens Romane oberflächlich als spannende Fantasygeschichten
lesen. Aber es hat auch seinen Reiz, in die Tiefen der komplexen Mittelerdemythologie
einzutauchen. Wer anfängt, sich näher mit den Werken J. R. R. Tolkiens
zu beschäftigen, ist in Gefahr, schnell an der Fülle der Original-
und Sekundärliteratur zu verzweifeln. Friedhelm Schneidewind ist Experte
auf dem Gebiet der Tolkien-Wissenschaften. Sein umfangreiches Nachschlagewerk
„Das große Tolkien-Lexikon“ ist eine übersichtliche Enzyklopädie,
die auf leicht verständliche und unterhaltsame Weise in den Mittelerdekomplex
einführt, und dabei auch die Entstehungsgeschichten und Wirkungen der Romane
J. R. R. Tolkiens nicht unbeachtet lässt. Diese Artikel sind ungewöhnlich
ausführlich und detailliert. Hier findet man alle handelnden Personen der
Bücher mit Angaben zu ihren Geschichten innerhalb der Mythologie der Romane
und Details über Sprachen und Kulturen der von J. R. R. Tolkien entworfenen
Wesen. Informationen zu unbekannteren Werken Tolkiens sind genauso berücksichtigt
wie die Zusammenhänge aus „Der Herr der Ringe“.
Dazu liefert „Das große Tolkien-Lexikon“ ausführliche Informationen zu Verfilmungen, Sekundärliteratur und Einflüssen der Werke J. R. R. Tolkiens auf andere Künstler, wie Musiker oder Maler. Zahlreiche Querverweise zwischen den Artikeln erleichtern die Handhabung des Buches. Friedhelm Schneidewind schreibt so informativ und spannend, dass das Arbeiten und Schmökern in diesem Lexikon eine wahre Freude ist. Immer werden die Detailinformationen in einen übersichtlichen höheren Kontext eingeordnet. Auch historische Informationen über die Vorbilder J. R. R. Tolkiens aus der nordischen und griechischen Mythologie sucht man nicht vergebens, Friedhelm Schneidewind kennt sich auch in diesem Bereich sehr gut aus.
Ein ausführlicher Anhang bietet neben einer Zeittafel von Mittelerde eine tabellarische Kurzbiographie und Bibliographie J. R. R. Tolkiens, sowie eine umfangreiche Liste von Büchern, Musikaufnahmen und Internetseiten, die J. R. R. Tolkiens Leben und Werke zum Thema haben. Die Frau des Autors, Ulrike Schneidewind, hat das Titelbild des Lexikons gestaltet sowie eigene Illustrationen beigesteuert oder Bilder bekannter Künstler ausgewählt, die einige der Artikel veranschaulichen. „Das große Tolkien-Lexikon“ ist leider nur schwarzweiß illustriert, die Bilder jedoch veranschaulichen die Artikel gut, ohne die Übersichtlichkeit des Werkes zu gefährden.
Gerade für Einsteiger in die komplizierte Welt von J. R. R. Tolkien ist „Das große Tolkien-Lexikon“ eine unverzichtbare Hilfe. Die leicht verständlichen Artikel geben hervorragende Hilfestellung, bei den ersten Schritten in den unendlichen Weiten Mittelerdes.
„Das große Tolkien-Lexikon“ ist ein wunderbares Geschenk und Standardwerk, das in keiner Tolkiensammlung fehlen sollte!
Autorenportrait:
Friedhelm Schneidewind, geboren 1958, ist seit seiner Jugendzeit begeisterter
Tolkien-Leser und beschäftigt sich seit den 1970er Jahren intensiv mit
J. R. R. Tolkien.. Zu seinen Hobbies gehören Science-Fiction und Fantasy,
Zauberei, Mittelaltermusik, Schauspielerei und Rollenspiel. In diesem Lexikon
hat er seine ganze umfangreiche Erfahrung mit Mythologie und Magie eingebracht.
Oft ist er in Funk und Fernsehen zu erleben, als Vampirologe, Märchenerzähler
oder Barde. Er veröffentlichte zahlreiche Artikel und Essays, phantastische
Geschichten und Lieder. Hauptberuflich arbeitet er als Dozent und Ausbilder
für Mediengestaltung in Heidelberg. Er lebt in Mannheim.
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