Stella Ein Weihnachtsmärchen
Die Nacht, in der die Liebe auf die Welt kam
(sl).
Autor Sergio Bambaren hat das begnadete Talent, derart einfühlsam und poetisch
zu schreiben, dass alle seine Bücher bisher zu weltweiten Bestellern wurden.
Das dürfte auch auf sein neustes Buch „Stella“ zutreffen,
und diesmal ist es „Ein Weihnachtsmärchen“.
Stella ist eine kleine Taube, die nicht mit einem weißen Gefieder geboren wurde. Obwohl sie von ihren Eltern und Geschwistern geliebt wird, leidet sie unter dieser Abnormität, denn ihr Federkleid leuchtet in den Farben des Regenbogens. Nur der weise Uhu ahnt, dass Stella eine besondere Aufgabe zugedacht wurde. Als in einem einfachen Stall in der Ferne ein besonderes Kind geboren wird, folgt Stella der Stimme ihres Herzens und tritt ihre größte und wichtigste Reise an. In dieser Heiligen Nacht begreift die kleine Taube, dass jedes Geschöpf auf Erden eine Mission zu erfüllen hat. Einzig und allein Stella mit ihrem schillernden Regenbogengefieder wurde auserkoren, den Menschen eine ganz besondere Botschaft zu überbringen.
Gekonnt lässt Sergio Bambaren die biblische Weihnachtsgeschichte in eine paradiesisch anmutende Erzählung einfließen. Sanft ermutigt er den Leser, an den Sinn der Schöpfung zu glauben. Illustratorin Heinke Both hat hübsche, teilweise antik anmutende Bilder dazu gemalt, die jedoch leider nicht die beschriebene Brillanz des Regenbogens wiederspiegeln, sondern mitunter fast zu gedämpft wirken. In dem kleinen, edel gestalteten Buch wirkt die alte Rechtschreibung befremdend, die bei einer Neuerscheinung überrascht.
An kalten Wintertagen scheint „Stella“ eine besondere Wärme auszustrahlen und trifft damit genau die Sensibilität, die vor Weihnachten allgemein herrscht. Sergio Bambarens Märchen ist eine berührende Geschichte und ein schönes Geschenk für jeden!
Autorenportrait:
Sergio Bambaren, 1960 in Peru geboren, ist Chemotechniker und Marketingexperte.
Nach längerem Aufenthalt in Sydney lebt er wieder in Lima. Er ist außerdem
Autor der Bücher „Die
Botschaft des Meeres“ und „Der
Traum des Leuchtturmwärters – Das weiße Segel“.
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