Mit Hermann Hesse durch Italien
Ein Reisbegleiter durch Oberitalien
(emk). „Ein Reisbegleiter durch Oberitalien“ heißt es im Untertitel. Und er enthält – topographisch geordnet – Reiseimpressionen von mindestens sechs verschiedenen Reisen, die Hermann Hesse zwischen 1901 und 1914 unternahm. Der Hesse-Herausgeber Volker Michels hatte alle Texte über Italien, die im Laufe von Jahrzehnten verstreut in Tagebüchern, Betrachtungen, Gedichten, Rezensionen, Gedenkblättern und Briefen zu finden waren, zuerst 1983 in einem Band von 500 Seiten zusammengefasst. Hieraus liegt nun eine Auswahl als Insel-Taschenbuch vor.
Dieses Lesebuch mit Textnachweis am Ende, ergänzt durch schöne Fotos – leider ist der Fotograf nicht genannt – , eignet sich wirklich auch als Reiseführer, denn man kann Hermann Hesses Rundgänge durch Florenz, Padua oder Venedig heute genau nach seiner Route nachwandern, allerdings nicht mehr so poetisch und frei von Touristenströmen und Autoverkehr wie er damals erleben.
„Tiefere Wonne weiß ich nicht auf Erden, als im Weiten unterwegs zu sein“, schrieb Hermann Hesse in seinem „Reiselied“. Darum sei allen Italien-Reisenden und Italien-Freunden und denen, die auch im Urlaub nicht auf „ihren“ Hesse verzichten wollen, das Buch als Reiselektüre für das Gepäck empfohlen.
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Mit Hermann Hesse durch Italien |
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