Luftreisen
Betrachtungen, Gedichte und Bilder über das Fliegen
(emk). Wer hätte das gewusst? - Hermann Hesse gehörte zu den ersten Schriftstellern, der gleich nach der Erfindung des Luftschiffs eine Reise im Zeppelin antrat, dann im offenen Eindecker und schließlich im ersten Passagierflugzeug der Lufthansa flog.
In seinem Aufsatz „Und alle Nähe ist versunken....“ am Schluss des Buches schildert der Herausgeber Volker Michels auch, dass Hesse als einer der ersten Dichter eine Schreibmaschine benutzte und wie groß die Faszination war, die die moderne Technik auf Hermann Hesse ausübte. Aber keine der neuen Erfindungen habe Hermann Hesse so viel Freude gemacht, wie das Fliegen. Der Unerschrockenheit und der Abenteuerlust der ersten Piloten fühlte er sich „wahlverwandt“.
Aus den in „Luftreisen“ zusammenfassten Betrachtungen und Gedichten spricht Hermann Hesses Begeisterung und sein Erstaunen über das Fliegen in freier Luft. Sein Blick für Einzelheiten könnte heute nur noch vom Ballon aus wahrgenommen werden.
Schon einmal 1993 als limitierte Sonderausgabe erschienen, enthält dieses Insel-Taschenbuch drei Artikel, die 1919, 1913 und 1926 erstmals in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht worden waren. Dem Herausgeber ist es zu danken, dass diese Erlebnisberichte Hesses nicht in den Zeitungsarchiven vergessen wurden. Zahlreiche Fotos aus den Anfängen der Luftfahrt und von Hermann Hesse selbst, sowie Zitate und Selbstzeugnisse zum Thema Fliegen ergänzen das Buch.
„Luftreisen“ eignet sich gut zum verschenken und zum selber lesen für alle Flugbegeisterten und natürlich für alle Hesse-Liebhaber.
![]() |
Hermann Hesse |
© Copyright by: Public Dialog Hamburg