Land des Großen Bären
Impressionen aus der Arktis
(sl).
Es gibt nur zwei Möglichkeiten, als Besucher mit der Arktis in eine Beziehung
zu treten: Entweder kommt man nur einmal und danach nie wieder, oder man ist
von dieser Region so angetan, dass man nicht mehr von ihr loskommt und immer
wieder zurückkehrt. Autor Ansgar Walk gehört zu den Letzteren, denn
er wurde vom „Virus arcticum“ befallen, nachdem er in Kanada
Kunstskulpturen der Inuit, der Einwohner der Arktis, gesehen hatte. Er machte
sich spontan auf den Weg, Land und Leute kennenzulernen.
Die charakteristischen Fotos, die Ansgar Walk und seine Frau inzwischen auf den zahlreichen Reisen durch die Arktis gemacht haben, sind ein Bilderrausch ohne gleichen. Bezaubernde Impressionen aus einem Land, wo sich Polarfuchs und Eishase noch Gute Nacht sagen. Eine harmonische Beziehung zwischen Natur und Mensch geht aus den großformatigen Bildern hervor. Und auf den Fotos von der Küste hat man das Gefühl, die Wellen rauschen zu hören, so eine Ausdruckskraft haben sie. Spektakuläre Tieraufnahmen sind den Walks gelungen, betörende Landschaftsaufnahmen und Bilder vom Alltag der Inuits, die uns diese Menschen ein Stück näher bringen. Bemerkenswert ist, dass bei den Floraaufnahmen sogar die biologischen Namen vermerkt sind. Überhaupt sind die Bildunterschriften sehr umfangreich, denn auf große Textpassagen wird in dem Bildband sonst fast verzichtet. Wozu auch – ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als 1.000 Worte.
Aufbrechen möchte man, die Moonboots und die Daunenjacke einpacken und
losfahren, in das „Land des Großen Bären“, nachdem man
diesen schönen Bildband immer wieder durchgeblättert hat!
Autorenportrait:
Ansgar Walk, geboren 1929, studierte Naturwissenschaften, Philosophie und Literaturwissenschaften. Sein Interesse gilt sowohl wissenschaftlichen Aspekten der Arktis als auch Fragen zur gesellschaftlichen Entwicklung und zur bildenden Kunst der Inuit.
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Ansgar Walk |
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