Die Darwin Awards
für die skurrilsten Arten, zu Tode zu kommen
(sl).
„Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit;
aber beim Universum bin ich mir nicht so sicher“, sagte einst Albert
Einstein. Recht hatte er, denn sonst würde es das Buch „Die Darwin
Awards für die skurrilsten Arten, zu Tode zu kommen“ nicht geben.
Der Darwin Award ist ein Preis, den man sich verdient haben muss, denn die Regeln
besagen: „Keiner bekommt diese Auszeichnung einfach nachgeworfen.
Nur wer aus freien Stücken jede Vorsicht außer Acht lässt und
somit seine Nichteignung für den Überlebenskampf demonstriert, erweist
sich eines Darwin Awards würdig“. Sie werden es nicht glauben,
aber es gibt genug Kandidaten, deren unvorstellbare Dummheit dazu geführt
hat, dass sie diesen sagenhaften Preis verliehen bekommen haben – natürlich
postum. Wer einen ebenso großen Hang zum Makaberen hat, wie Autorin Wendy
Northcutt, die 1993 begann, Meldungen und Geschichten um bizarre Todesfälle
zu sammeln, wird mit dem Buch „Die Darwin Awards“ seine helle (Schaden-)Freude
haben.
Die meisten Menschen wissen instinktiv, dass es keine gute Idee ist, mit einem Feuerzeug in das Innere eines Benzintanks zu leuchten, um den Pegelstand zu kontrollieren. „Darwin Award“-Gewinner wissen das nicht. Sie verfügen über so wenig gesunden Menschenverstand, dass sie unfähig sind, die Gefahren der modernen Welt zu meistern, selbst wenn diese offensichtlich sind. Zu den Preisträgern zählen ebenso der Attentäter, der seine Briefbombe mit zu wenig Porto versah und dann sein an den Absender zurückgeschicktes Päckchen selber öffnete, als auch der Schwertschlucker aus Bonn, der beim Training mangels Schwert auf einen Regenschirm auswich, beim Herausziehen aber versehentlich auf den Knopf zum Aufspannen geriet.
Diese und andere tollkühnen Draufgänger werden seit einigen Jahren von einer Jury mit einem Preis ausgezeichnet, dem nach Charles Darwin benannten „Darwin Award“. Und genau jene wahren Meldungen und Überlieferungen aus den unterschiedlichsten Quellen sind nun gesammelt in Buchform nachzulesen, meisterhaft von Almuth Dittmar-Kolb aus dem Amerikanischen übersetzt. Die Geschichten sind in verschiedene Kapitel, wie „Gefährliches Familienleben“ oder „Brandkatastrophen und Explosionen“, vorsortiert. Zahlreiche Cartoons von Rattelschneck untermalen das Gelesene.
Wer übrigens nach 272 Seiten unerschöpflicher Beweise größter zum Tode geführter Dummheit immer noch nicht überzeugt ist, dem seien die beiden nachfolgenden Bände „Neue Darwin Awards für die skurrilsten Arten, zu Tode zu kommen“ und „Neueste Darwin-Awards“ ans noch schlagende Herz gelegt.
„Die Darwin Awards“ ist für Menschen mit pechschwarzem Humor
die beste Lektüre!
Autorenportrait:
Wendy Northcutt, Molekularbiologin und Berkeley-Absolventin, begann 1993 Meldungen und Geschichten um bizarre Todesfälle zu sammeln, bevor sie eine eigene Website entwickelte, die im Jahr 2000 in den USA als „coolste Site“ ausgezeichnet wurde.
Illustratorenportrait:
Der Illustrator Marcus Weimer arbeitet unter dem Namen Rattelschneck für verschiedene Zeitungen.
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Wendy Northcutt Aus dem Amerikanischen
von Almuth Dittmar-Kolb
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Wendy Northcutt Aus dem Amerikanischen von Almuth
Dittmar-Kolb
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Wendy Northcutt |
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