Die bessere Hälfte

Von Badenern und Württembergern

Die bessere Hälfte(sl). Seit 50 Jahren sind Badener und Württemberger vereint, und doch scheinen sie manchmal Welten zu trennen. Beide sind pingelig auf ihre Unterscheide bedacht und pflegen seit fünf Jahrzehnten ihre Vorurteile den anderen gegenüber. Autor Hermann Bausinger zeigt in seinem Buch „Die bessere Hälfte“ humorvoll auf, woher die Differenzen „Von Badenern und Württembergern“ kommen.

Wie in jedem „Vielvölkerstaat“ kann man auch in Baden-Württemberg schnell ins Fettnäpfchen treten, sollte man beispielsweise einen Badener als Schwaben bezeichnen. Für Hermann Bausinger war das 50-jährige Landesjubiläum Anlass genug, ein Buch mit liebevollem Augenzwinkern über die Eigenheiten der Badener und Württemberger zu schreiben. Schon lange beschäftigt sich der Professor für Empirische Kulturwissenschaft mit den Menschen in Baden-Württemberg, ihren Bräuchen und Umgangsformen, Eigenheiten und Gemeinsamkeiten, und ist dem kleinen Unterschied zwischen Badenern und Württembergern schon lange auf der Spur.

Entstanden ist ein überaus anekdotenreiches Geschichts- und Geschichten-Buch, das von zahlreichen historischen Abbildungen untermalt wird. Eine amüsante Lektüre, die jedoch wahrscheinlich weniger die Vorurteile ausräumen wird, als viel mehr so manchen bestätigend ausrufen zu lassen: „Hab ich’s nicht gesagt?!“ Und so werden Badener und Württemberger sicher weiterhin ihre Vorurteile über „Die bessere Hälfte“ in den nächsten 50 Jahren pflegen.
Köstlich und skurril – für Badener und Württemberger gleichermaßen!

Autorenportrait:
Hermann Bausinger, geboren 1926, Studium der Germanistik, Anglistik, Geschichte und Volkskunde, war bis zu seiner Emeritierung 1992 Professor für Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Alltagskultur, Kultur- und Sozialgeschichte, Volks- und Jugendliteratur, Sprach- und Dialektprobleme und Landeskunde.

Die bessere Hälfte

Hermann Bausinger
Die bessere Hälfte
Von Badenern und Württembergern
Deutsche Verlags-Anstalt, München
ISBN 3-421-05591-2
296 Seiten, mit zahlreichen meist s/w-Abbildungen, Hardcover gebunden mit Schutzumschlag.
Unverbindliche Preisangabe: € 19,90 (D) / € k. A. (A) / sFr 35,20

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