Der ökologische Jesus
Vertrauen in die Schöpfung
(sl). Franz Alt redet in seinem Buch „Der ökologische Jesus“, das jetzt als Sonderausgabe erschienen ist, nicht um den heißen Brei herum: Täglich vergrößern sich die Wüsten um 20.000 Hektar, produzieren wir 100 Millionen Tonnen Treibhausgase, vernichten wir 31.000 Hektar Wald und wächst die Weltbevölkerung um eine Viertelmillion wie gesagt: täglich! Franz Alt bezeichnet den Umgang der Menschen mit ihrer Erde als „Dritten Weltkrieg“, der nur gewonnen werden kann, wenn die Menschheit radikal umdenkt.
„Back to the roots“ lautet die Devise, denn Franz Alt zeigt uns, dass die christlichen Lehren des Neuen Testamentes, insbesondere aber die Worte Jesus, die er nicht nur lehrte, sondern lebte, uns wieder auf den rechten Weg führen werden. Sie sensibilisieren uns für einen weitsichtigen Umgang mit Mutter Erde. „Im Geiste Jesu müssen nicht alle Umweltschützer Christen, aber alle Christen Umweltschützer sein“, fordert der engagierte Autor nachdrücklich in seinem aufrüttelnden Buch. Detaillierte Reformvorschläge reicht Franz Alt, der sich mit ökologischen Themen einen Namen gemacht hat, gleich hinterher, damit Worten Taten folgen können.
Ein flammendes Plädoyer für unsere Zukunft: Franz Alt öffnet uns mit „Der ökologische Jesus“ die Augen und verdeutlicht anhand von Fakten unverblümt, dass die Menschheit und ihre Welt unmittelbar vor dem Kollaps stehen. Möge dieses für jeden Menschen lesenswerte Buch zur Pflichtlektüre aller Umweltpolitiker werden, damit sich nicht bald, sondern sofort etwas ändert!
Autorenportrait:
Franz Alt, geboren 1938, studierte Politische Wissenschaften, Geschichte, Philosophie und Theologie. Seit 1968 arbeitet er beim SWF. 20 Jahre moderierte er das Politmagazin „Report“. Seit 1992 Leitung der Sendereihe „Zeitsprung“ im SWF und seit 1997 des Magazins „Querdenker“ in 3 SAT. 1979 wurde er mit dem renommierten Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. In den Neunzigerjahren erhielt er für sein Engagement im Zusammenhang mit ökologischen Themen den „Europäischen Solarpreis“.
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Franz Alt mit Brigitte Alt |
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