Das Bären-Buch
Das Phänomen Bär in seiner ganzen Bandbreite
(sl). Es gab Zeiten, da lebten in Deutschland richtig große Bären und die Brüder Grimm berichteten einst, dass der Bär im alten Germanien der „König der Tiere“ war, denn Löwen kannte man damals noch nicht nördlich der Alpen. Wie aber kam es, dass der Bär sich seinen Platz im Kinderzimmer und in der Werbung eroberte, und wie wurde aus dem gefürchteten Raubtier ein liebevolles Kuscheltier?
Die beiden Herausgeber Franz Josef Görtz und Hans Sarkowicz sind diesen und anderen Fragen nachgegangen, und haben allerlei Wissenswertes und Lesenswertes zusammen getragen. Von der Teddy-Produktion bis zum Teddy-Altenheim, vom „echten“ Bär über den Bär als Filmstar bis zum Gummibärchen, ist eine abwechslungsreiche Mischung in „Das Bären-Buch“ entstanden. Besonders interessant ist die Geschichte, wie der Bär ins Berliner Wappen kam. Zum Lachen ist die Berichterstattung von einer deutschen Teddyauktion.
Zahlreiche Bilder, die farbigen leider nicht in Hochglanzqualität, was bei einem Taschenbuch aber auch nicht erwartet werden sollte, wechseln sich mit insgesamt 13 Bären-Geschichten ab. Im Anhang befindet sich Autorenverzeichnis, in dem alle Publizisten kurz portraitiert werden.
„Das Bären-Buch“ eignet sich sehr gut als kurzweilige Lektüre und ist ein Mitbringsel, mit dem man sicher nichts falsch macht!
Herausgeberportrait:
Franz Josef Görtz, geboren 1947 in Aachen, ist politischer Redakteur der „FAZ“.
Hans Sarkowicz, geboren 1955, ist Leiter des Bereichs Kultur und Hörspiel beim Hessischen Rundfunk.
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Franz Josef Görtz und Hans Sarkowicz (Hrsg.) |
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