Neuerscheinungen: Belletristik
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Der Schuh auf dem Dach Geistreicher Episodenroman aus Paris
(mag). Wenn man auf dem gegenüberliegenden Dach eines Hauses einen einzelnen Herrenschuh in der Regenrinne liegen sieht, fragt man sich schon, wie der einsame Schuh denn da bloß hingekommen ist. Der französische Philosoph Vincent Delecroix hat in seinem wunderbaren Episodenroman „Der Schuh auf dem Dach“ zehn ineinander verwobene Geschichten dazu geschrieben. Die phantasievollen Erzählungen sind anrührend, tragisch-komisch und voller Überraschungen. Die Kurzgeschichten berichten unter anderem von einsamen Menschen auf der Suche nach Nähe, ohne jedoch melancholisch zu sein, und von verliebten Männern, die alles um sich vergessen. Ein schönes tiefgründiges Buch. |
Die Mittwochsbriefe Eine Familiengeschichte mit dunklem Geheimnis
(mag). Als die hoch betagten Eheleute Jack und Laurel Cooper nach einem erfüllten Leben in ein und derselben Nacht friedlich sterben, hinterlassen sie das beliebte Bed & Breakfast-Hotel „Domus Jefferson“, drei erwachsene Kinder und Tausende von Briefen. Jack hat seiner Frau in fast 40 Ehejahren jeden Mittwoch einen Brief geschrieben. Ihre Kinder wussten nichts von diesen Briefen und sind entsprechend neugierig. Gerührt lesen sie von der großen Liebe zwischen ihren Eltern und sind entsetzt über die dunklen Familiengeheimnisse, die die Briefe offenbaren. Besonders der jüngste Sohn Malcolm, der aus Liebeskummer nach Brasilien geflüchtet war, erlebt bei der Beerdigung der Eltern seine größte Lebenskrise. Der Amerikaner Jason W. Wright erzählt mit dem Roman „Die Mittwochsbriefe“ die anrührende Geschichte einer Familie, deren Mitglieder durch den Tod der Eltern ins Taumeln geraten, aber auch zueinander finden. |
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Kleine Vogelkunde Ostafrikas Warmherziger Roman um zwei balzende Senioren
(mag). Der 61-jährige Witwer Mr. Malik besucht jeden Dienstagvormittag die Vogelwanderung der Kenianischen Ornithologischen Gesellschaft. Er tut dies nicht nur, weil er sich für die heimische Vogelwelt interessiert, er ist auch seit Jahren unsterblich in die Schottin Rose Mbikwa, die die Wanderungen leitet, verliebt. Eines Tages taucht der Frauenheld Harry Kahn auf und macht Rose den Hof. Beide Männer werden zu Rivalen und schließen eine Wette ab: Wer in einer Woche die meisten Vögel bestimmen kann, darf Rose auf den jährlichen Nairobi Hunt Ball einladen. – In seinem warmherzigen Roman „Kleine Vogelkunde Ostafrikas“ erzählt der Engländer Nicholas Drayson von dem aberwitzigen Wettstreit zweier Männer und zeigt den Lesern ein Stück vom Alltagsleben und von der faszinierenden Vogelwelt Kenias. |
Billigflieger Leichte Unterhaltung für den Sommer auf Mallorca
(jed). Joachim begibt sich mit seinen Freunden Hacki, Benni und Schröder nach Mallorca, um dort seinen letzten Junggesellenurlaub eine Woche vor der Hochzeit mit Nina zu verbringen. Wenn Freunde gemeinsam in Urlaub fliegen, dann endet das entweder im Chaos, oder es wird an gemeinsamen Ritualen festgehalten. In Philip Tamms Roman „Billigflieger“ passiert beides – und das Lachen darüber nimmt kein Ende. |
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Brautflug Eine ungewöhnliche Auswanderergeschichte aus Neuseeland
(mag). Anfang der 1950er Jahre fand ein internationales Flugrennen von England nach Neuseeland statt. Am Bord der holländischen „KLM“ befinden sich überwiegend junge Frauen, die ihren ausgewanderten Verlobten nachreisen. – In ihrem spannenden Debütroman „Brautflug“ nimmt die Niederländerin Marieke van der Pol den wirklich stattgefundenen Wettbewerb zum Anlass, um die ungewöhnliche Geschichte von Ada, Esther und Marjorie sowie dem charmanten Frank zu erzählen. Die vier jungen Leute suchen aus unterschiedlichen Gründen in Neuseeland ihr Glück in einem Neuanfang. Schon der Flug in die neue Heimat verändert ihr Leben und wird sie für immer aneinander binden. Ein unterhaltsamer Roman, der den Leser in eine fremde Welt mitnimmt und tief bewegt zurücklässt. |
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Firmin – Ein Rattenleben Vielschichtiger Debütroman über die Liebe zum Buch
(mag). Firmin ist das 13. Kind einer Mutter, die ein Alkoholproblem hat und in der Gosse lebt. Die Alleinerziehende haust in einem Antiquariat in einem heruntergekommenen Stadtteil von Boston – was für eine Rattenfamilie nicht die schlechteste Wohngegend ist. Da seine Mutter nur zwölf Zitzen hat, fängt Firmin in seiner Not an, Bücher aufzufressen. Doch bald merkt er, welche Schätze er da vor sich hat und stützt sich in spannende Leseabenteuer. – Der Amerikaner Sam Savage erzählt in seinem irrwitzig-melancholischen Debütroman „Firmin“ wie die Ratte alles liest, was sie zu fassen bekommt und sich schließlich mit einem Schriftsteller aus der Nachbarschaft anfreundet. Firmins Leseerfahrungen werden auch zweibeinigen Leseratten vertraut sein, so dass der vielschichtige Roman für viele Bibliophile eine unterhaltsame Lektüre ist. |
Zwei Affen Eine Geschichte von Tausch und Täuschung in der Kunst
(mag). Als Lore Spescha und Martin Holm sich vor Pieter Bruegels „Zwei Affen“ im Museum in Berlin treffen, haben sie ganz unterschiedliche Wege zu dem kleinen Gemälde geführt. Lore Spescha kennt das Bild seit ihr Vater ein Puzzle mit diesem Motiv von einer Reise nach Amsterdam mitgebracht hat, während der etwas ältere Martin Holm es aus der Nazizeit kennt, als dieses Bild in einem Bergwerk versteckt wurde. In seinem Roman „Zwei Affen“ erzählt der Autor Silvio Blatter wie das Leben der Malerin und des Experten für Schließanlagen durch den kleinen Bruegel beeinflusst wird. Mit dem Blick eines Malers erzählt Silvio Blatter die Liebesgeschichte der beiden und die abenteuerlichen Wege, die das kleine Bild und seine Kopien nehmen. |
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Zugzwang Ein packender Schachkrimi im vorrevolutionären St. Petersburg
(mag). Im Frühling 1914 findet in St. Petersburg ein großes Schachturnier statt, bei dem die besten Spieler weltweit gegeneinander antreten. Dem Sieger des Turniers wird die Ehre zuteil, mit dem Zar und seiner Frau Tee trinken zu dürfen. – In „Zugzwang“ erzählt der irische Schriftsteller Ronan Bennett wie das Schachturnier immer mehr zum Zentrum politischer Intrigen wird. Der Leser erlebt die turbulenten Ereignisse aus der Sicht des jüdischen Psychoanalytikers Otto Spethmann, der eher zufällig zwischen die Fronten von Geheimdiensten und illegalen Untergrundkämpfern gerät. Als er sich in seine schöne Patientin Anna Petrowna Siatdinow verliebt, gerät er in gefährliche Situationen, in denen er nicht immer seine wahren Gegner und ihre Spielregeln erkennt. „Zugzwang“ ist ein lesenswerter Kriminalroman dem es an nichts fehlt: Eine spannende Handlung mit überraschenden Wendungen, interessanten Personen und viel Lokalkolorit aus einer ereignisreichen historischen Zeit. |
Das Blumenorakel Der zweite Band aus der Reihe „Die Samenhändlerin-Saga“
(bag). „Was für ein Mann ... Von so einem würde ich mich auch gern retten lassen.“ Dieser Seufzer eines Dienstmädchens gilt Konstantin, dem bulgarischen Kunststudenten und Lebenskünstler, der seine Erfüllung bei den Damen des russischen Adels sucht. In Baden-Baden, Ende des 19. Jahrhunderts, kreuzen sich die Wege dreier Menschen: Flora, deren brennender Wunsch es ist, Blumenbinderin zu werden, von Friedrich, der Vater ihres Kindes werden wird, und der von Konstantin. Bilder einer vergangenen prunkvollen Zeit werden wieder zum Leben erweckt. Facettenreich, spannend und mit großem Wissen um Blumen, Historik und der menschlichen Psyche verknüpft Autorin Petra Durst-Benning in ihrem historischen Roman „Das Blumenorakel“ die Geschichte dieser Menschen. |
Du fehlst Ein ergreifender Mutter-Tochter-Roman der besonderen Art
(jed). Nikkis Mutter Gwen wird brutal ermordet. Doch nicht von der Suche nach dem Täter, sondern von der Suche nach der Geschichte der verlorenen, anfangs nicht immer geliebten Mutter und dem Sich-selbst-Finden schreibt Bestsellerautorin Joyce Carol Oates in ihrem Roman „Du fehlst“ auf wundersam emotionale Weise. Die Geschichte über ein Trauerjahr ist wütend und sanft zugleich und erzählt von Menschen zwischen Verzweiflung, Hoffnung und Liebe. |
Rostfrei Mit 97 Jahren, da fängt das Leben an!
(jed). Dass Juliane Knop, Hauptprotagonistin in Steffi von Wolffs neuestem Roman absolut „Rostfrei“ ist, erkennt man schon nach den ersten paar Zeilen. Dass aber die Geschichte von Seite zu Seite verrückter wird, kann man anfangs nur ahnen. Hier vereinen sich nach und nach immer mehr ganz besondere Persönlichkeiten zu einer wahnsinnig komischen und ironischen Geschichte über die ungeahnte Emanzipation einer seit 80 Jahre verheirateten 97-Jährigen, die auszog, das Leben zu lernen ... |
Der Verlag Ein satirischer Comic
(hpe). Wollten Sie schon immer mal wissen wie es hinter den Türen der großen Verlagshäuser aussieht? Dann hereinspaziert: Denn Roland Jungbluth zeigt mit seinem Comic „Der Verlag“ Innenansichten eines Mediums, wie sie so sicher noch nie erzählt wurden. Moral kennt dort nämlich niemand. Genauso wenig wie eine eigene Meinung, denn die wird immer nach dem größeren Geldbeutel ausgerichtet. In bösen, komischen und im Kern wohl leider wahren Episoden à la Peanuts oder Garfield entwirft der Autor und Zeichner in Personalunion nach und nach einen Kosmos von Eitelkeit, Gefallsucht und falschen Prinzipien. Klingt grausig? Ist aber herrlich komisch! |
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Millionär Dritter Comedy-Roman über den liebenswerten Chaoten Simon Peters
(flk). Tommy Jaud die Dritte, Klappe und „Äktschn“! Nach „Vollidiot“ und „Resturlaub“, seinen literarischen Reifeprüfungen, legt Tommy Jaud nach und präsentiert sein Gesellenstück: Im „Millionär“ treffen wir wieder auf den liebenswerten Chaoten Simon (unser „Vollidiot“) samt Freundesblase: Ein Nachschlag, der den ersten Gängen in nichts nach steht! |
Goethe. Zum Sehen geboren – Zum Schauen bestellt Zwei Comics in einem Sammelband
(hpe). Ein Leben wie eine Achterbahn – anders kann man Goethes Hürdenlauf durch das Leben nicht bezeichnen. Der Dichter hat ganz Europa unsicher gemacht auf der Suche nach Abenteuer, Erkenntnis und Liebe. Mehr als genug Stoff für den Comic-Sammelband „Goethe. Zum Sehen geboren – Zum Schauen bestellt“ von Autor Friedemann Bedürftig. In zwei Teilen blickt der auf die wichtigsten Stationen, die wichtigsten Frauen und die wichtigsten Werke des deutschen „Weltbürgers“ (Goethe über Goethe) und erreicht dabei vor allem im zweiten Abschnitt eine ungeheuer dichte Intensität, die den Leser mit dem Gefühl zurücklässt, dem Genie nahe gekommen zu sein. Den ersten Teil illustrierte Christoph Kirsch, den zweiten Teil Thomas von Kummant (Zeichnungen) und Benjamin von Eckartsberg (Kolorierung). |
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Die Tochter des Fotografen Eine berührende Familiengeschichte um die Sinnfragen des Lebens
(asp). Manchmal ist es nur eine einzige Entscheidung, die das Leben für immer verändert. Als Dr. David Henry seine frisch geborene Tochter in den Armen hält und schlagartig ihre Behinderung erkennt, entscheidet er sich, sie wegzugeben. Seiner Frau Norah erzählt er, sie sei bei der Geburt gestorben. Die Krankenschwester Caroline soll das keine Mädchen ins Heim bringen. Doch auch sie trifft eine Entscheidung … Autorin Kim Edwards erzählt in „Die Tochter des Fotografen“ eine spannende und fesselnde Familiengeschichte, mitreißend und einfühlsam, dabei aber immer in sicherer Entfernung zum Kitsch. |
Himmelstraße Geschichte meiner Familie
(mag). Da ihr Bruder Paul ohne eine Nachricht verschwunden ist, macht sich die Ich-Erzählerin in Erica Fischers autobiografischen Roman „Himmelstraße“ voller Sorgen auf den Weg von Berlin nach Wien. Es wird eine Reise in die Vergangenheit ihrer Familie. Erica Fischer, geboren Anfang der 1940er Jahre, gehört zur zweiten Generation der Überlebenden der Shoah. Ihre Großeltern sind in Treblinka ermordet worden, während es ihrer jüdischen Mutter durch die Flucht nach England gelang, sich und ihren Mann zu retten. Nach dem Krieg gehen die Eltern mit ihren kleinen Kindern zurück nach Wien. Erica Fischer erzählt unsentimental aber sehr eindrücklich wie der Holocaust nicht nur sehr viele Menschen das Leben gekostet, sondern auch deren Familien und nachfolgende Generationen traumatisiert hat. |
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Tausend strahlende Sonnen Eine spannende Liebesgeschichte aus Afghanistan
(mag). In seinem neuesten Roman „Tausend strahlende Sonnen“ erzählt Khales Hosseini eine bewegende Familien- und Liebesgeschichte. Sie beginnt mit der Geburt der unehelichen Miriam, die mit 15 Jahren mit Rashid, einem deutlich älteren Mann, verheiratet wird. Erst als Rashid sich noch eine zweite Frau nimmt, die Vollwaise Laila, lernt Miriam, was es bedeutet, von einem Menschen geachtet und geliebt zu werden. In das aufwühlende Schicksal der beiden Frauen hat der aus Afghanistan stammende Autor die bewegte Geschichte seines Heimatlandes bis in die Gegenwart eingeflochten. Er macht deutlich, dass neben der großen Politik die Menschen in ihrem Alltag unter Terror und Krieg zu leiden haben, vor allem aber hat er ein unterhaltsames und spannendes Buch geschrieben. |
Die blinde Fotografin Nachdenklich stimmende Erzählungen eines begabten Jungautors
(mkb). Paul Brodowsky hat sich in seinen Erzählungen „Die blinde Fotografin“ auf Liebesbeziehungen eingelassen und dabei jegliche kitschig anmutenden Gefühlsregung vermieden. Schwermütig konzentriert sich der Autor auf die Probleme und Verletzungen, die erst mit emotionaler Nähe möglich werden. Er befasst sich nicht mit dem Anfang, sondern mit dem Ende, zeichnet nicht das Leben, sondern befasst sich mit dem Sterben. Keine leichte, aber dafür eine nachdenklich stimmende Lektüre. |
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Die Abenteuer von Hergé Die Geschichte des Vaters von „Tim & Struppi“
(tkr). Georges Rémi, besser bekannt als Hergé, war selbst kein begnadeter Reporter. Deshalb erfand er einen, gab ihm einen niedlichen Hund ans Bein und verdiente als Comiczeichner sein Geld. Er beeinflusste mit „Tim & Struppi“ die Comickultur wie kaum ein anderer. Anlässlich seines 100. Geburtstages ist eine erweiterte Neuauflage von „Die Abenteuer von Hergé“ erschienen. Die Autoren Bocquet und Fromental sowie Illustrator Stanislas zeigen die prägenden Stationen, Details und Anekdoten aus Hergés Leben als Comic. Die Zeichnungen sind angelehnt an den Stil von Hergé und können somit alle Fans entschädigen, die auf die nie erschienene 24. Ausgabe von „Tim & Struppi“ vergeblich warteten. Ein Muss für jeden Liebhaber des Comics. |
Das richtige Leben Ein Familienroman zwischen Revolution und Establishment
(tkr). Geboren 1967 während einer Demonstration, benannt nach dem vietnamesischen Revolutionär Ho Chi Minh: Das ist Karl Ho Bob Krämer. Er wächst als Schmuddelkind zwischen langhaarigen Kiffern und fummelnden Revoluzzern auf und kennt weder Grenzen, noch sicheren Halt. 37 Jahre später – Ho ist inzwischen Inhaber einer Werbeagentur – weiß er immer noch nicht viel mit beidem anzufangen. Er leidet unter Bindungsängsten sowie fehlender Autorität und muss sich eingestehen, im „Establishment“ angekommen zu sein. Darf der Sohn eines ehemaligen Revoluzzers so glücklich werden? Oder ist das zu unkritisch? Autor Daniel Bielenstein entwirft in „Das richtige Leben“ eine turbulente Familiengeschichte, die herrlich ironisch demonstriert, wie sich die Werte jeder Generation wandeln. |
Wenn der Himmel sich teilt Ein spannender Roman vor einer grandiosen Landschaft
(mag). Als die Leiche von Abbie Cooper im Schnee der Rocky Mountains gefunden wird, hat die quälende Ungewissheit über das Schicksal ihrer Tochter für die Eltern endlich ein Ende. – In seinem packenden Roman „Wenn der Himmel sich teilt“ erzählt der amerikanische Erfolgsautor Nicholas Evans die Geschichte des Ehepaares Sarah und Ben Cooper. Als die Ehe scheitert, reagieren ihre Kinder sehr unterschiedlich: Der jüngere Sohn Josh fügt sich in sein Schicksal, während die ältere Abbie sich einer militanten Gruppe von Umweltaktivisten anschließt. Vor der grandiosen Kulisse der Rocky Mountains eskalieren die Ereignisse, was schließlich dazu führt, dass nicht nur die Eltern sondern auch das FBI nach Abbie sucht ... Der spannende Roman ist vor allem eine gefühlvolle Liebesgeschichte. |
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Ruf des Dschungels Sabine Kuegler auf der Suche nach ihren Wurzeln
(mkb). Sabine Kuegler kehrt in „Ruf des Dschungels“ nach West-Papua zurück, will dort die Geborgenheit ihrer Kindheit wieder finden, die sie in Deutschland verloren hat. Stattdessen stößt sie auf politisch motiviertes Morden, Unterdrückung und Folter all jener, die sie ihre Brüder und Schwestern nennt. – Nach ihrem erzählenden Debütwerk und Bestseller „Dschungelkind“ hat die Autorin in ihrem zweiten Buch das Unrecht thematisiert, welches im Namen des Gesetzes an den Bewohnern der Insel verübt wird. Eine Misere, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt, und die für uns, im politisch stabilen Westen, kaum vorstellbar ist. Das Buch vermittelt diese schreckliche Vorstellung und ist mit dem hoffentlich damit aufflammenden Interesse des Westens ein Hoffnungsschimmer für die leidende Bevölkerung West-Papuas. |
Lee Gustavo Ein Leben mit schlechten Karten
(ini). Lee Gustavo liegt in einem Krankenhaus einer englischen Kleinstadt und dämmert vor sich hin. Nach einem Unfall muss sie ihr Leben erst nach und nach wieder rekonstruieren. Und was für ein Leben ... Autorin Sandra Hughes erzählt in ihrem Erstling „Lee Gustavo“ eine skurrile Geschichte einer ungewöhnlichen Frau und nimmt ihre Leser mit auf eine Reise zu den Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens – und seien sie auch noch so verrückt. |
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Ruhelos Fesselnder Spionageroman und ein Mutter-Tochter-Konflikt
(mag). Ruth Gilmartin macht sich Sorgen um ihre Mutter. Die ältere Dame fühlt sich von Unbekannten verfolgt und hat Angst um ihr Leben. Als ihre Mutter ihr dann auch noch gesteht, dass sie mit richtigem Namen Eva Delektorskaja heißt, Russin ist und im Zweiten Weltkrieg für den britischen Geheimdienst gearbeitet hat, zweifelt Ruth, was sie ihrer Mutter noch glauben kann. Der in England lebende Schriftsteller William Boyd hat mit seinem Roman „Ruhelos“ eine spannende Spionagegeschichte geschrieben, die die Frage aufwirft, wie viel wir eigentlich von den Menschen, die uns umgeben, wissen. In zwei miteinander verwobenen Erzählsträngen verbindet der Autor das Leben der Mutter in den 1930er Jahren mit den Erlebnissen der Tochter im englischen Sommer 1976. Entstanden ist ein vielschichtiges, fesselndes Buch. |
Der Kindersammler Packender Thriller um ein verschwundenes Kind
(ini). Anne und ihr Mann erleben den Albtraum aller Eltern: Während eines Toskana-Urlaubs verschwindet ihr Sohn Felix spurlos. Zehn Jahre später reist Anne wieder in die Toskana, um endlich Klarheit zu gewinnen und trifft dabei eine Kripobeamtin auf privater Ermittlungstour. Doch wie nahe sie dem Mörder schon sind, erfährt sie erst, als es schon fast zu spät ist … Sabine Thieslers packender Debütkrimi lässt seine Leser schon nach den ersten Seiten nicht mehr los und führt sie in die Abgründe der menschlichen Seele. |
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Zwei Leben |
Die Knebel
von Mavelon |
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Der Wanderer |
Um die
Welt mit Tante Mame |
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Antonio im Wunderland |
Von einem,
der auszog, das Fürchten zu lernen |
Das Doppelleben des
Vermeer |
Mitten
ins Gesicht |
Das Geheimnis des Fahrradhändlers |
Stirb
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Nach dem Regen |
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zum Stehlen |
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