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„Ein
Roman ist Literatur, Literatur ist Kunst, und Kunst ist Freiheit.“
Harry Mulisch
Im Rausch der Farben: Bücher über
Kunst und Malerei
Liebe Leserinnen und Leser,
schon
im Kleinkindalter malte ich stundenlang Malbuch um Malbuch aus, doch richtig
zeichnen konnte ich nie: Meine Tiere hatten keine Gelenke und die Menschen stets
Köpfe wie Ballons, dafür waren meine Landschaften immer strahlend
bunt. Das weiß ich aber auch nur, weil meine Mutter alle meine Kinderkunstwerke
aufgehoben hat. Wie für alle Mütter waren meine Bilder für sie
die schönsten.
Doch an Kunst scheiden sich die Geister. Was die einen als Sensation feiern, finden die anderen zu banal. Wie vielfältig die Kunst ist, zeigt schon die Mischung in diesem stets aktuellen Schwerpunktthema. Wir zeigen Ihnen die literarische Seite der Kunst – wunderschöne Bildbände, informative Künstler-Biografien, Bilderbücher, die den Nachwuchs an die Kunst heranführen, und natürlich Lektüre für den nächsten Museumsbesuch.
Ein malerisches Lesevergnügen
wünscht Ihnen
Ihre
Steffani Lehmann
Redaktionsleitung Literaturtipp.com
Wem hat van Gogh sein Ohr geschenkt? Alles, was Sie über Kunst nicht wissen
(mag). Wer sich für Kunst interessiert, den Kunsthandel spannend findet, und über die Gerissenheit beziehungsweise Dummheit von Kunstdieben nur staunen kann, wird seine helle Freude an dem Buch „Wem hat van Gogh sein Ohr geschenkt?“ von Nora und Stefan Koldehoff haben. In dem alphabetisch angelegten Nachschlagewerk hat das Autorenpaar Interessantes, Banales, Witziges, Unbekanntes, Wissenswertes, Sensationelles und Unglaubliches aus der Welt der Kunst zusammengetragen. In dem kurzweiligen Werk findet der neugierige Leser viele fleißig recherchierte Informationen, die er nicht gesucht hat, die ihn aber aufs Beste unterhalten und einen spannende Blick in die zuweilen recht skurrile Welt der Kunst werfen lassen. |
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Fit für den Kunstmarkt Ein Leitfaden für Kunstsammler und solche, die es werden wollen
(mag). Sich mit Kunst zu umgeben, wird für immer mehr Menschen ein Teil ihres modernen Lebensstils. Es ist für Anfänger nicht einfach, den internationalen Kunstmarkt, der eben nicht nur aus den englischen Auktionshäusern „Sotheby's“ und „Christie's“ besteht, zu durchschauen. Die Hamburger Kunstjournalistin Claudia Herstatt hat mit der Überarbeitung ihres Handbuches „Fit für den Kunstmarkt“ einen aktuellen Überblick über den Kunstmarkt und allen daran Beteiligten zusammengestellt. In gut recherchierten Kapiteln erläutert sie kurzweilig die neuesten Trends und alteingesessenen Institutionen. Ein Buch, das dem Leser Tür und Tor in die spannende Welt des Kunsthandels öffnen möchte. |
Der verschollene Caravaggio Kunstgeschichte als spannende Schnitzeljagd
(mag). Es ist wohl der Traum eines jeden Kunsthistorikers, einmal ein verschollenes oder unbekanntes Meisterwerk eines bedeutenden Künstlers aufzuspüren. In seinem unterhaltsamen Buch „Der verschollene Caravaggio“, eine gelungene Mischung aus Sachbuch und Roman, erzählt der amerikanische Journalist Jonathan Harr aus der Perspektive eines Kunstprofessors, zweier Studentinnen und zweier Restauratoren die spannende Geschichte der Wiederentdeckung des Bildes „Die Gefangennahme Christi“ von Michelangelo Caravaggio, des berühmten Barockmalers aus dem 16. Jahrhundert, im Jahr 1993. Er nimmt den Leser mit in die faszinierende Welt der staubigen Archive und des eitlen Wissenschaftsbetriebes. |
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Die kommende Welt Eine Familiesaga, die eng mit einem Chagall-Bild verbunden ist
(mag). Auf einer Single-Party im Jüdischen Museum in New York wird 2001 das Bild „Studie zu ‚Über Witebsk'“ von Marc Chagall gestohlen. Das Bild taucht wenige Monate später auf einem Postamt in Topeka/Kansas wieder auf. Diesen Kunstraub nimmt die amerikanische Schriftstellerin Dara Horn als Inspiration für ihren spannenden Roman „Die kommende Welt“. Sie erzählt nicht die wirkliche Geschichte des kleinen Bildes, sondern webt den Diebstahl kunstvoll in eine fiktive russisch-amerikanische Familiensaga voller jüdischer Geschichten und Mythen ein. Dara Horn zeigt die russischen Wurzeln des Malers Chagall und spannt damit einen beeindruckenden Bogen bis in die jüdische Gesellschaft in New York zu Beginn des 21. Jahrhunderts. |
Schau her! Das ist meine Familie Ein Spaziergang durch die Kunst
(mag). Um Kinder an die Bildende Kunst heranzuführen, gibt es viele Wege. Am besten ist es, man zeigt den Kindern in den Bildern zunächst etwas, was ihnen vertraut ist, um sie dann an Neues heranzuführen. Die französische Autorin Claire d'Harcourt nimmt Kinder und interessierte Erwachsene in ihrem Bilderbuch „Schau her! Das ist meine Familie“ mit auf einen Spaziergang durch die überwiegend europäische Kunst, indem sie Familienbilder von der Antike bis zur Neuzeit ausgesucht hat. Die abgebildeten Familienmitglieder stellen sich vor und erzählen kurz über ihre Lebensumstände. So erfährt der Leser viel über die unterschiedlichen Familienverhältnisse in der Geschichte und kann dabei farbenfrohe Reliefs, prächtige Gemälde und frühe Schwarz-Weiß-Photographien betrachten. |
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Kitsch – Balsam für Herz und Seele Was ist schon Kitsch und was ist noch Kunst?
(mag). Manchmal sehen wir Bilder oder kleine Nippes-Objekte und stöhnen: „Meine Güte, ist das kitschig!“ So geht es auch dem Betrachter, wenn er das güldene Buch mit dem aufgeklebten Schutzengel-Bildchen in die Hand nimmt. Und damit ist der zukünftige Leser schon mitten im Thema des Sachbuches „Kitsch – Balsam für Herz und Seele“. Autorin Gabriele Thuller sieht uns förmlich umgeben von Kitsch in allen Lebensbereichen. In ihrem mit vielen herrlich kitschigen Bildern illustrierten Buch erläutert sie die verschiedenen Spielarten von Kitsch, versucht eine Grenze zwischen Kunst und Kitsch zu ziehen und zeigt neue kitschige Tendenzen in der zeitgenössischen Kunst von Jeff Koons und anderen auf. |
Bilderräuber – Die größten Kunstdiebstähle Ein Bilderbuch für alle kleinen Detektive
(mag). Um Kinder für Kunst zu interessieren, muss man manchmal ungewöhnliche Wege gehen und interessante Ansätze finden. In dem Bilderbuch „Bilderräuber – Die größten Kunstdiebstähle“ versucht Autor Mario Giordano Kinder ab acht Jahren für Kunstwerke zu begeistern, in dem er von spektakulären Kunstraubzügen aus den letzten Jahren berichtet. Am Beispiel von 20 Kunstwerken stellt er Künstler und Werk kurz vor und erzählt die Geschichte des Diebstahles. Zu jedem Kunstraub gibt es eine überwiegend blattgroße farbige Abbildung des Bildes, außerdem genaue Angaben zum Format, wo es zuletzt gehangen hat und zu seinem Schicksal nach dem Diebstahl. Dem großformatigen Buch ist eine Papierschablone beigelegt, mit der die Kinder sich kleine Ausschnitte des Bildes genau ansehen sollen. |
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Der Sammler der Augenblicke Ein Bilderbuch über die Welt der Bilder
(pr). Fast jeden Tag besucht der kleine Junge den Maler Max in der Nachbarwohnung und schaut ihm beim Arbeiten zu, liest oder spielt Schach gegen sich selbst. Denn die beiden verbindet eine wunderbare Freundschaft. Eines Tages verreist der Maler, überlässt dem Jungen seine Schlüssel und erlaubt ihm zum ersten Mal, auch das Atelier zu betreten. Erst jetzt lernt der Junge, in die Welt der Bilder einzutauchen, und versteht, warum Max sich als „Sammler der Augenblicke“ bezeichnet. – Das einfühlsame geschriebene und wunderschön gestaltete Bilderbuch „Der Sammler der Augenblicke“ von Quint Buchholz führt den Leser in die Welt der Kunst ein und lässt ihn eintauchen in das, was hinter den Bildern steht. |
Was ist gute Kunst? Eine Diskussion über Qualität in der Kunst
(mag). Die Frage, was ist eigentlich Kunst, ist schon schwierig zu beantworten. Bei einer Diskussion, woran man gute Kunst erkennt, erhitzen sich die Gemüter und es kommt zu kontroversen Gesprächen. Der Berliner Galerist und Herausgeber Wolfram Völker hat für sein Sachbuch „Was ist gute Kunst?“ zwölf, an deutschsprachigen Museen tätige Kunsthistoriker nach Bewertungsmerkmalen und Qualität in der Kunst gefragt. In sechs Kapiteln zu den Techniken Malerei, Zeichnung und Druckgrafik sowie Videokunst, Fotografie und Skulptur suchen die Experten nach allgemeinen Kriterien, die der Bewertung von Kunst zugrunde gelegt werden können. Mit überwiegend illustrierten Beiträgen und Interviews soll eine Orientierungshilfe für den kunstinteressierten Leser gegeben werden. |
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Kunst – Ein Mitmachbuch für Kinder Malen und Gestalten wie ein echter Künstler
(tkr). Was Picasso, Monet und van Gogh können, kann doch jedes Kind. Denn in „Kunst – Ein Mitmachbuch für Kinder“ erklärt Rosie Dickins wie. 22 berühmte Kunstwerke und ihre Künstler werden in diesem Kinderbuch vorgestellt. Danach ist der kleine Künstler selbst gefragt. Dank genauer Anleitungen und Abbildungen kann er die Technik von van Goghs „Sternennacht“ kinderleicht anwenden oder nach dem Vorbild von Monets „Seerosen“ eine Plastik aus Seidenpapier basteln. Die lustigen Illustrationen von Georgien Overwater lassen den Spaß an „Kunst – Ein Mitmachbuch für Kinder“ garantiert nicht vergehen.
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Tatort Kunstauktion Leg den Fälschern das Handwerk!
(tkr). Kunstauktionator Henry Hammer steht der Schweiß auf der Stirn: 16 von 34 internationalen Kunstwerken, die morgen versteigert werden sollen, sind gefälscht. Er muss herausfinden, welche es sind, um das Auktionshaus vor einer Katastrophe zu bewahren. Doch allein schafft er es nicht und macht so den Leser zum Detektiv. Wenn dieser die Fälschungen findet und ihre Fehler entdeckt, wird er auch die Täter ermitteln und herausfinden, wie viel sie an diesem Verbrechen verdient haben. – Autorin Anna Nilsen hat mit „Tatort Kunstauktion“ ein Krimi- und Spielbuch geschrieben, das den Leser ganz nebenbei in die Kunst einführt und wertvolle Informationen zu den Kunstwerken liefert. Jason Ford hat das Kinderbuch, das Rätselspaß garantiert, farbig im Comicstil illustriert. |
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hautnah – Einfach Kunst Ohne großes Vorwissen Kunst hautnah erleben
(tkr). Autorin Karin Sagner zeigt leichtfüßig und spannend, wie man ohne großes Vorwissen Kunstwerke genießen kann. Dabei streift sie alle Epochen, macht den Alltag, die Ideale sowie die Rollenzuweisungen der Zeit nachspürbar und schärft den Blick des Betrachters für aussagekräftige Bilddetails. Karin Sagner wählt bewusst nicht die tausend Mal bestaunten Standardwerke zur Betrachtung aus, sondern mischt die Werke von berühmten und weniger bekannten Künstlern. „hautnah – Einfach Kunst“ lohnt sich, weil es Malerei „hautnah“ erlebbar macht. |
Hype! Kunst und Geld
(mag). Bilder von Picasso, Chagall, Van Gogh und anderen bekannten Künstlern erzielen auf Auktionen schon sein Jahren spektakuläre Zuschläge, über die immer wieder in den Medien berichtet wird. In letzter Zeit werden nicht nur Klassiker hoch gehandelt, sondern auch zeitgenössische Kunst entwickelt einen enormen Marktwert. In ihrem unterhaltsamen, gut recherchierten Sachbuch „Hype! Kunst und Geld“ beleuchtet die Autorin Piroschka Dossi die Hintergründe des Kunsthandels und dessen Machenschaften, Kunst zu Geld – sehr viel Geld – zu machen. Sie vertritt die These, dass der Preis eines Kunstwerkes wenig mit dessen Qualität, aber viel mit dem dafür betriebenen Marketing zu tun hat. Das Buch „Hype! Kunst und Geld“ gibt einen spannenden Einblick in die Welt der Bilder und Auktionen. |
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„Ein kurzes intensives Fest“ Paula Modersohn-Becker – Eine Biographie
(mag). Die Malerin Paula Modersohn-Becker ist eine der ersten Frauen, die durch ihren neuartigen Malstil die bildende Kunst zur Zeit der Jahrhundertwende revolutionierte. Sie ist neben Heinrich Vogeler eines der bedeutendsten Mitglieder der norddeutschen Künstlerkolonie in Worpswede und gilt als Wegbereiterin der modernen Malerei in Deutschland. Als sie 1907 im Alter von nur 31 Jahren überraschend starb, hinterließ sie nicht nur viele Bilder, sondern auch Briefe und Aufzeichnungen. Der Kunsthistoriker und Literaturwissenschaftler Rainer Stamm zeichnet in seiner gut lesbaren Biografie „Ein kurzes intensives Fest“, gestützt auf Aufzeichnungen von Paula Modersohn-Becker , ihrer Familie und Freunde, ein lebendiges Bild der beeindruckenden Malerin und Persönlichkeit. |
Das Doppelleben des
Vermeer |
Leben & Kunst |
Kunsthandwerk
& Design |
SchreibKunstRäume |
Noch mehr
Kunst aufräumen |
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Maler Mörder Mythos Geschichten zu Caravaggio
(alü). Fast 400 Jahre nach seinem Tod ist das Interesse am italienischen Maler Michelangelo Merisi, besser bekannt als Caravaggio, so groß wie nie zuvor. Inspiriert von seinen ausdrucksstarken Gemälden und den zahlreichen Legenden, die sich um das mörderische Genie ranken, haben acht bekannte Kriminalautoren, von Tanja Kinkel über Ingrid Noll bis hin zu Henning Mankell, spannende Kurzgeschichten verfasst. „Maler Mörder Mythos“ ist der passende Titel für das von Jean-Hubert Martin und Bert Antonius Kaufmann herausgegebene Buch über einen außergewöhnlichen Künstler und sein ungewöhnliches Leben. |
Danke
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| Frida Kahlo Ein leidenschaftliches Leben Das Buch zum Film mit Salma Hayek (sl). Frida Kahlos Leben war überschattet von unerträglichen Schmerzen, durch einen schweren Unfall verursacht. Doch das Leid brachte sie zum Malen und bis heute, über 50 Jahre nach ihrem Tod, ist ihr Leben, geprägt von Revolution, politischem Engagement und der turbulenten, zweimal geschlossenen Ehe mit Diego Rivera, so bewegend, dass die vorliegende Biografie „Frida Kahlo“ von Hayden Herrera als Vorlage diente, um das Leben der mexikanischen Künstlerin unter dem Titel „Frida“ mit Salma Hayek in der Titelrolle zu verfilmen. Ein faszinierendes Buch über eine einzigartige Frau. |
| Vorher und Nachher Lebenserinnerungen von Paul Gauguin (sl). Nur sechs Wochen nachdem Paul Gauguin seine Lebenserinnerungen „Vorher und Nachher“ aufgeschrieben hatte, verstarb er. Anlässlich seines 100. Todestages sind Paul Gauguins Aufzeichnungen so, wie er sie einst 1903 zu Papier brachte, neu erschienen. Sie bestechen durch ihre Authentizität und geben Einblick in die Welt eines Künstlers, der in der Südsee nicht das erhoffte Paradies fand, aber dessen Bilder wohl den größten Einfluss auf die Malerei des 20. Jahrhunderts ausübten. |
Vater und Sohn
Sämtliche Streiche und Abenteuer (jaf). Ganze Generationen haben sie zum Lachen gebracht, die zeitlosen Geschichten von „Vater und Sohn“, die Erich Ohser unter dem Pseudonym e.o. plauen während der Nazi-Diktatur im wöchentlichen Turnus zwischen Dezember 1934 und Dezember 1937 veröffentlichen durfte. Anlässlich Erich Ohsers 100. Geburtstags ist eine hochwertig gestaltete Gesamtausgabe aller Geschichten mit 157 Schwarzweiß-Zeichnungen erschienen, die außerdem eindrucksvoll von der bewegten Geschichte des Künstlers hinter den Geschichtchen erzählt. |
Open-Air-Galerie |
Wie Dalí entdeckte,
dass er nicht gestorben war |
| Niki de Saint Phalle Das Gesamtwerk der Nanas-Künstlerin (sl). Der Bildband „Niki de Saint Phalle“ bietet einen facettenreichen Rückblick auf die Biografie und das farbenfrohe Werk der einzigartigen Künstlerin. Ein Nervenzusammenbruch und die daraus resultierende Therapie brachte sie Anfang der 50er Jahre zur Kunst. 2002 verstarb die „Mutter der Nanas“ an einer schweren Lungeerkrankung, die Folge der giftigen Polyesterdämpfe waren, mit denen sie ihre Figuren kreierte. Die vierzigjährige künstlerische Entwicklung von Niki de Saint Phalle wird in dem gleichnamigen Bildband eingehend und reich bebildert dokumentiert. |
Paul Flora – Zeichnungen 1938-2001 (jaf). Mitnichten hat Paul Flora nur Karikaturen für die Wochenzeitschrift „Die Zeit“ gezeichnet – selbst, wenn er dafür bekannt geworden ist. In dem opulenten Bildband „Paul Flora – Zeichnungen 1938-2001“, mit Texten von Magdalena Hörmann, Karl-Markus Gauß und dem Künstler selbst, ist ein umfangreicher Querschnitt durch das meisterhafte Oeuvre des messerscharfen Menschenkenners mit sarkastischer Zunge und Feder zu finden. |
| Sternstunden der Menschheit Marie Marcks Karikaturen der letzten 50 Jahre (sl). Sie ist die „Grande Dame“ der Karikaturisten: Marie Marcks. Der Bildband „Sternstunden der Menschheit“ bietet die Möglichkeit, das ganze Spektrum der außergewöhnlichen Künstlerin kennen zu lernen. Marie Marcks selbst hat die große Auswahl, die einen hervorragenden Querschnitt durch ihre Arbeiten zeigt, getroffen. Zahlreiche ihrer Bilder aus den unterschiedlichsten Schaffensperioden sind zu sehen, die vor allem auch ein Spiegel der Geschichte sind. Dazu haben 13 Autoren Essays zu und über Marie Marcks geschrieben. |
Bildergedichte |
| Waechter Das Lebenswerk von F. K. Waechter in 589 Bildern aus 37 Jahren (sl). F. K. Waechter veröffentlichte 1966 seinen ersten Band mit Zeichnungen und Cartoons. Seither hat sich der begnadete Karikaturist mit spitzer Feder in die Herzen zahlreicher Bewunderer gezeichnet. Anlässlich seines 65. Geburtstages ist das Lebenswerk des Künstlers in 589 Bildern aus 37 Jahren in dem umfangreichen Bildband „Waechter“ erschienen, der auch Zeichnungen beinhaltet, die erstmals in Buchform veröffentlicht werden. |
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