Schwerpunktthema
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I P.
„Was
man nicht aufgibt, hat man nie verloren.“
Friedrich Schiller aus „Maria Stuart“
Vom Militärarzt zum berühmten Dichter: Friedrich Schiller
Liebe Leserinnen
und Leser,
als
Friedrich von Schiller am 9. Mai 1805 mit nur 45 Jahren in Weimar starb, hinterließ
er ein beachtliches schriftstellerisches Werk, das zu den wichtigsten in der
deutschen Sprache zählt. Angefangen im enthusiastischen Ton der Sturm und
Drang-Epoche zu schreiben, wandelte er sich zum Vertreter der Aufklärung,
um sich mit Geschichte, Ästhetik und Philosophie zu beschäftigen,
während sein Spätwerk als Teil der Weimarer Klassik in die Literaturgeschichte
einging. Bis heute sind seine Dramen die meistgespielten Klassiker deutschsprachiger
Bühnen.
Unser stets aktuelles
Schwerpunktthema, anlässlich des Schillerjahres zusammengestellt, bietet
die Chance, das verschüttete Schulwissen rund um „Kabale und Liebe“,
„Wallenstein“ und „Wilhelm Tell“ wieder aufzufrischen
sowie den großen Dichter und Denker Friedrich Schiller neu zu entdecken.
Ein schillerndes
Lesevergnügen wünscht Ihnen
Ihre
Steffani Lehmann
Redaktionsleitung Literaturtipp.com
Bildhinweis:
Wir danken für den Abdruck des Bildes mit freundlicher Genehmigung vom
Deutschen Literaturarchiv in Marbach am Neckar. www.schillerjahr2005.de

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Unser armer Schiller
Eine respektlose Annäherung
(mag). Noch eine Schiller-Biographie? Ja, noch eine Schiller-Biographie
und was für eine! Autor Johannes Lehmann erzählt in seinem Buch
„Unser armer Schiller“ auf sehr unterhaltsame Art das kurze
Leben Friedrich Schillers, ohne den Leser zu langweilen. Ganz nebenbei
erfährt man auch noch viele amüsante Details über Goethe
und das Leben der beiden Dichter in Weimar. Johannes Lehmann nennt seine
Schiller-Biographie zwar im Untertitel „Eine respektlose Annäherung“,
sein Buch ist aber alles andere als respektlos gegenüber Friedrich
Schiller: Es ist geprägt von einer tiefen Sympathie und Bewunderung
für den Dichter.
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Versuch über Schiller
Thomas Manns Schiller-Rede
(sgr). Am 08. Mai 1955 hielt Thomas Mann seinen „Versuch über
Schiller“ als Rede zum 150. Todestag des großen Dichters und
Dramatikers. Im Großen Haus des Württembergischen Staatstheaters
und vor berufenem Publikum spricht Thomas Mann über Friedrich Schiller
als den Verfechter einer wahrhaft menschlichen Kunst, einer Kunst, die
das Menschliche als Ideal der Schönheit begreift und die Schönheit
als das Ideal des Menschlichen. In einer nicht immer einfachen Sprache,
das ist bei Thomas Mann auch nicht zu erwarten, stellt er uns Schiller
als Repräsentanten einer humanistischen Bildungsidee entgegen, die
gerade in Zeiten moralischer Verwahrlosung und sittlicher Unreife als
Beispiel für das unbedingte Streben nach Freiheit und Individualität
gelten kann – so erweist Thomas Manns „Versuch über Schiller“
auch heute noch seine wie Schillers Aktualität.
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„Was macht den
Mensch zum Menschen?“
Friedrich Schiller
(sgr). Zu den Klagen über die mangelnde Rezeption der Klassiker gesellt
sich immer gern das wehmütige Bedauern, nur die Älteren wüssten
eben die Werke der großen Alten, der Goethes, Lessings, Hölderlins
oder eben auch Schillers zu schätzen. Dabei soll die Jugend schon
in der Schule an die Dramen, Gedichte und Romane herangeführt werden
– dass das jedoch zumeist mehr schlecht als recht gelingt, weiß
jeder aus eigener Erfahrung. Autor Manfred Mai versucht in „„Was
macht den Mensch zum Menschen?“ – Friedrich Schiller“
genau in diese Lücke zu springen, bietet dem jugendlichen Leser ab
zwölf Jahren einen unbeschwerten und unverkrampft geschriebenen Eintritt
in die Welt eines großen Geistes, eines großen Alten eben.
Friedrich Schiller wird hier von seinem schlechten Ruf als abschreckender
Vertreter einer schwer verständlichen und altertümlichen Literatur
befreit und wird zur Fundgrube für jeden, der bereit für eine
große Frage ist: Was ist es eigentlich, das den Mensch zum Menschen
macht?
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Schiller
Elend der Geschichte, Glanz der Kunst
(sgr). Aus der Vielzahl der Neuerscheinungen zu Friedrich Schiller ragt
mit „Schiller – Elend der Geschichte, Glanz der Kunst“
eine reich bebilderte Einführung heraus, die Leben und Werk umfassend
vorstellt, dabei Anspruch auf Vollständigkeit, kritische Sichtweise
und tiefgehendes Verständnis erheben kann. Autor Norbert Oellers
zeigt in einer fundierten und kenntnisreichen Gesamtschau das Werk Schillers
als großen Entwurf, dem Menschen der Neuzeit einen Weg zu öffnen,
ihn aus der Vereinseitigung und Isolation zu befreien und somit erst wahrhaft
zum Menschen zu machen. Es gelingt ihm auf eindrucksvolle Art, den großen
Dramatiker, Dichter und Philosophen in der Funktion vorzustellen, die
ihn gerade in unserer Zeit so aktuell und lesenswert macht: als kritischen
Beobachter sozialer und kultureller Missstände.
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Insel-Almanach auf das Jahr 2005
Friedrich Schiller – Zum 200. Todestag
(mkb). Vor 200 Jahren, am 9. Mai 1805, starb einer der bedeutendsten Dichter
und Schriftsteller Deutschlands an einer Lungenentzündung. Der „Insel-Almanach
auf das Jahr 2005“, herausgegeben von Hans-Joachim Simm, öffnet
die Tür zu dem Menschen Friedrich Schiller, betrachtet den Einfluss
der Französischen Revolution auf Schiller, geht auf Missinterpretationen
von Hitlers Nationalsozialisten ein und veröffentlicht Teile des
Briefwechsels zwischen Eltern und Sohn. Die Texte verschiedener Autoren
sind spannend zu lesen. Ein aufschlussreiches Nachschlagewerk, das jederzeit
griffbereit im Bücherregal bereit liegen sollte.
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Friedrich Schiller
– Gedichte
Vollständiger Nachdruck der illustrierten Prachtausgabe von 1859
– Mit CD
(sl). Mit einem der ersten sogenannten „Coffetable Books“
erschien 1859 eine illustrierte Prachtausgabe von „Friedrich Schiller
– Gedichte“. Anlässlich des 200. Todestages von Friedrich
Schiller ist nun ein vollständiger Nachdruck veröffentlich worden,
in schwarzes Samt geschlagen und der Einband mit goldenen Buchstaben bedruckt.
1859 galt „Friedrich Schiller – Gedichte“ als ein Meisterwerk
der Buchdruckerkunst, für das zum ersten Mal die Fotografie für
die Reproduktion der Gemälde und Zeichnungen genutzt wurde. In der
jetzigen, rund 2,5 Kilo (!) schweren Ausgabe ist vor allem der Anhang
sehr interessant: Dort erläutert Autor Stephan Füssel in sieben
Kapiteln – mit zahlreichen farbigen Abbildungen illustriert –
die Schiller-Verehrung im 19. Jahrhundert sowie die Schiller-Rezeption
in Musik und Kunst. Außerdem gehört eine CD zu dem Werk, auf
der Ludwig van Beethovens „Symphony No. 9“ mit der Europa-Hymne
nach Schillers Ode „An die Freude“ zu hören ist.
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„Und das Schöne
blüht nur im Gesang“
Friedrich Schiller und die Oper
(flk). „Friedrich Schiller und die Oper“ – von keinem
anderen deutschen Schriftsteller wurden Stücke so oft auf die Opernbühne
gebracht. Die Wucht, die Intensität und die Emotionalität seiner
Werke luden geradezu dazu ein, sie als Grundlage zahlloser Opernlibretti
zu nehmen. Elke Heidenreich und Christian Schuller haben das 200. Todesjahr
des großen deutschen Poeten zum Anlass genommen, ein Hörbuch
herauszubringen, das Friedrich Schillers Einfluss auf die Opernkomponisten
beleuchtet. Die Inszenierung „Und das Schöne blüht nur
im Gesang“ enthält zahlreiche musikalische Ausschnitte, gespielt
und gesungen von großen Orchestern und bekannten Solisten, die von
den beiden Sprechern kommentiert und erläutert werden.
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Das Leben des Friedrich Schiller
Eine Wanderung
(sgr). Im Jubeljahr Friedrich Schillers erscheint eine Vielzahl neuer
Literatur zu Ehren unseres zweitgrößten Dichters und Dramatikers.
Sigrid Damms umfangreiches Werk „Das Leben des Friedrich Schiller.
Eine Wanderung“ reiht sich ein in die Menge biographischer Abhandlungen,
die Friedrich Schiller vom Katheder der Universitäten in die privaten
Lesezimmer bringen. Fundiert und kenntnisreich geht Sigrid Damm den schmalen
Weg, der zwischen nüchterner Wissenschaft und anregender Darstellung
herführt, dabei stets den Menschen hinter dem idealistischen Philosophen
und klassizistischem Autor sucht.
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Möglichst Schiller
Ein Lesebuch
(gjk). Die Autorinnen Christiana Engelmann und Claudia Kaiser nähern
sich in ihrem Lesebuch „Möglichst Schiller“ dem Leben
und Schaffenswerk des herausragenden Dichters. Das umfangreiche Jugendbuch
bietet leicht nachvollziehbare Interpretationen von Schillers wichtigsten
Arbeiten und einen interessanten Einblick in dessen Werdegang. Dabei kommt
der Dichter selbst in zahlreichen Auszügen aus Originaltexten genügend
zu Wort. Das Buch für Jugendliche ab 14 Jahren ist mit vielen Illustrationen
von Peter Schössow und diversen zeitgenössischen Abbildungen
illustriert.
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Schiller für Kinder
„…und mich – mich ruft das Flügeltier“
(pr). „Manchmal passiert es selbst einem großen Dichter,
dass er nicht versteht, was er schreibt“, stellt der renommierte
Kinderbuchautor Peter Härtling über Schillers „Das Mädchen
aus der Fremde“ fest. Auf leichte Art vermittelt „Schiller
für Kinder“ einen schweren Stoff. 16 ausgewählte Werke
vom deutschen Klassiker Friedrich Schiller werden in dem Lesebuch präsentiert.
In seinen Erklärungen zu jedem Stück spricht Peter Härtling
seine jungen Leser direkt an und hilft, die oft ernsten Texte zu verstehen.
Humorvolle Illustrationen von Hans Traxler sorgen außerdem für
Abwechslung.
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Schiller, Lotte und Line
Eine klassische Dreiecksgeschichte
(gjk). Autorin Ursula Naumann untersucht in „Schiller, Lotte und
Line“ die Liebe des Dichters zu Charlotte und Caroline Lengefeld.
Die Dreiecksbeziehung zwischen Friedrich Schiller und den Schwestern wurde
lange Zeit verheimlicht und wird in diesem interessanten Buch anhand des
Briefwechsels zwischen den Dreien rekonstruiert. Friedrich Schiller entschied
sich zwar schließlich für die hübschere, ruhigere Lotte.
Doch auch nach der Verlobung mit ihr hörte er nicht auf, der älteren
Schwester Line innige Liebesgeständnisse zu schreiben. Zahlreiche
Abbildungen aus der damaligen Zeit, darunter viele Porträts, illustrieren
die spannende Analyse.
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Friedrich Schiller
Portrait eines Klassikers
(pr). „Über die Werke eines Dichters zu sprechen
ist eine Sache, über den Menschen, der ein großer
Dichter war, eine andere.“ Autor Kurt Wölfel portraitiert
in seinem Buch „Friedrich Schiller“ umfangreich jede Epoche
des Lebens Friedrich Schillers, von der Kindheit bis zum frühen Tod,
und zeichnet so ein anschauliches Bild über die Entwicklung Friedrich
Schillers zu einem der bedeutendsten deutschen Dichter. Sehr analytisch
und wissenschaftlich beschreibt Kurt Wölfel den Werdegang Friedrich
Schillers in chronologischer Abfolge und geht intensiv auf dessen philosophischen
Exkurse ein.
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Schnellkurs Schiller
Eine Einführung in Leben und Werk
(pr). Leben und Werk des deutschen Klassikers Friedrich Schiller werden
in „Schnellkurs Schiller“ ausführlich und umfangreich
dargelegt. Begonnen in frühester Kindheit, arbeitet sich Autor Ehrenfried
Kluckert chronologisch durch alle Stationen von Schillers Leben. Seine
romanhafte Erzählweise verbindet sich mit zeitgeschichtlichen Ergänzungen,
übersichtlichen Darstellungen der wichtigsten Werke Schillers und
vielen Abbildungen zu einem abgerundeten Portrait des großen Dichters.
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Wilhelm Tell
Schillers Drama als spannende Abenteuergeschichte
(pr). Auf packende und verständliche Art neu erzählt: Schillers
Klassiker über den schweizerischen Freiheitskämpfer Wilhelm
Tell. In der Bevölkerung regt sich Widerstand gegen die tyrannische
Herrschaft des Landvogts, Wilhelm Tell und seine Eidgenossen planen den
Aufstand. Die Erzählerin Barbara Kindermann verfasst mit „Wilhelm
Tell“ eine neue Version der spannenden Erzählung. Stilgerechte
Bilder von Klaus Ensikat illustrieren das Bilderbuch für Kinder ab
sieben Jahren gekonnt.
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Friedrich Schiller
Biographie
(sgr). Pünktlich zum 200. Todestage Friedrich Schillers beschert
uns auch Jörg Aufenanger eine Biographie des deutschen Klassikers.
Es gilt, den Zweitplazierten aus der Riege unserer Nationaldichter wieder
zu entdecken, ihn vom Ballast jahrelanger Herabsetzung zum bloßen
Zitatenspender zu entstauben. Die Biographie „Friedrich Schiller“
leitet den Prozess ein, dem großen Dichter, Dramatiker und Philosophen
nachzuspüren. Jörg Aufenanger präsentiert die Lebensgeschichte
Schillers in anregender Form, vermittelt neben der Person Friedrich Schiller
vor allem auch den Autor in Zusammenhang mit seinen Werken. Diesem Buch
gelingt es, unbeschwert die gewichtigen Arbeiten Schillers in die biographischen
Zusammenhänge einzufügen und eine weitestgehend ansprechende
Begegnung mit einem Klassiker zu vermitteln, der es auch außerhalb
seines Jubeljahrs verdient, gelesen zu werden.
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Kleines Lexikon der
Schiller-Zitate
Die geflügelten Worte eines Klassikers
(pr). Kaum jemandem ist heute noch bewusst, wie viele Sprichwörter
und Redensarten auf den Dramatiker, Dichter und Denker Friedrich Schiller
zurückgehen. „Kleines Lexikon der Schiller-Zitate“, herausgegeben
von Johann Prossliner, stellt eine übersichtliche Sammlung von Schillers
Worten aus seinen Dramen, Gedichten, historischen, theoretischen und philosophischen
Schriften dar.
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Unterwegs zu Schiller
Eine Reise durch Deutschland und zu einem großen Dichter
(bhs). Das Buch „Unterwegs zu Schiller“ von Heinz Stade bietet
unbekannte, neue Eindrücke über einen der größten
deutschen Dichter. Der Erfurter Autor hat gemeinsam mit Fotograf Falko
Behr 32 Orte aufgesucht, an denen Friedrich Schiller für kürzere
oder längere Zeit lebte. Neben den großen Schiller-Städten
in Schwaben und Thüringen führt der Weg auch zu kleineren Orten,
wo er sich nur vorübergehend aufhielt. Die Texte erzählen einfühlsam
und gut recherchiert, warum es Friedrich Schiller in diese oder jene Stadt
zog, wie Natur und Menschen auf ihn wirkten und was heute noch an ihn
erinnert. Auch neue Seiten des großen Dichters werden gezeigt, die
Wirkung der Orte auf ihn so trefflich beschrieben, dass dieses Buch nicht
allein eine anschauliche Reise durch Deutschland, sondern auch in die
Vergangenheit ist.
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„Mein Geschöpf musst du
sein“
Das Leben der Charlotte Schiller
(sgr). Eva Gesine Baur nähert sich in ihrem Buch „„Mein
Geschöpf musst du sein“. Das Leben der Charlotte Schiller“
der Ehefrau Friedrich Schillers. So soll ein Lebensbereich Friedrich Schillers
neuartig beleuchtet werden, indem aus der Perspektive Charlottes das Wirken
des großen Dramatikers, Lyrikers und Philosophen gezeichnet wird,
ein Blickwinkel gesucht wird, der sich voreingenommener Heiligenverehrung
verweigert – dieser an sich hehre Vorsatz wird von Eva Gesine Baur
zum Anlass genommen, eine subjektive Generalabrechung mit Friedrich Schiller
durchzuführen, die von der Denkmalpflege zur Denkmalschändung
verkommt. Niemand braucht mehr schwülstige und unkritische Klassikerverehrung.
Niemand braucht jedoch ebenso unkritische Schelte.
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Schiller für Zeitgenossen
„Dein Glück ist heute gut gelaunt.“
(pr). „Wenn gute Reden sie begleiten, / Dann fließt die
Arbeit munter fort.“ Der vielseitige klassische Dichter und
Denker Friedrich Schiller bietet für jeden Anlass treffende Worte.
In der handlichen Zitatensammlung „Schiller für Zeitgenossen“,
zusammengestellt von Manfred Mai, sind viele seiner bekannten und weniger
bekannten Weisheiten zu allen Lebenslagen aufgeführt. Illustriert
ist das Buch – und das ist das Besondere! – mit farbigen Federskizzen
von Friedrich Schiller selbst.
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Schiller, Tod und Teufel
Rede des Herrn von G. vor einem Totenschädel
(tep). Ein Mann in karger Umgebung hält Monologe, vor sich einen
Totenschädel. Klingt nach Theater. Ist es auch. Von Autor Peter Braun,
„Schiller, Tod und Teufel“: Herr G. lässt sich über
sein privates und berufliches (Miss-)Verhältnis zu Friedrich Schiller
aus. Kein Zweifel: Bei Herrn G. handelt es sich um Johann Wolfgang von
Goethe. Unklar sind nur die Grenzen zwischen Dichtung und Wahrheit. Amüsant
und informativ für jene, die in der Schule nicht so genau hingehört
haben, denn interner Klatsch ist allemal spannender als Schillers „Die
Räuber“.
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Klassische Balladen
Meisterwerke von Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller
(pr). Ein poetisches Hörbuch der besonderen Art, Dichterlesung im
eigenen Wohnzimmer. Der Leser Rolf Günther leiht auf „Klassische
Balladen“ elf Meisterwerken von Johann Wolfgang Goethe und Friedrich
Schiller seine Stimme. Stücke wie Goethes „Der Zauberlehrling“
und „Prometheus“ sowie „Der Ring des Polykrates und
„Die Teilung der Erde“ von Schiller erfahren in dieser ungekürzten
Lesung ausdrucksstarke Interpretationen. Abgerundet wird das Hörbuch
durch einige ruhige Harfen- und Violinklänge zwischen den Werken.
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