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Zum Jahrestag des 11. September 2001

Jahrestag 11. September 2001Liebe Leserinnen und Leser,

in dem Vorwort zum Bildband „New York, 11. September“ schreibt David Halberstam: „Ganz gewöhnliche Leute werden einem ihr ganzes Leben lang sagen können, wo sie waren und was sie gerade taten, als die Nachricht sie erreichte ...“. Zufällig sah ich am 11. September 2001 wie RTL sein Programm als erster deutschsprachiger Sender unterbrach, um über ein Flugzeugunglück in New York zu berichten. Doch schon in der ersten halben Stunde überschlugen sich die Ereignisse, und schnell wurde klar, dass es kein Unfall, sondern der schlimmste Terrorangriff war, den die Welt bis dahin erlebt hatte!

Lesen, um nicht zu vergessen und Lesen, um vielleicht zu begreifen – in der Hoffnung, einen kleinen Beitrag dazu geleistet zu haben, dass der 11. September 2001 niemals in Vergessenheit gerät!

Ihre
Steffani Lehmann
Redaktionsleitung Literaturtipp.com


Extrem laut und unglaublich nah
Ein Roman über Suche und Verlust nach dem 11.9.2001

(mag). Am 11. September 2001 bricht für den neunjährigen Oskar Schell eine Welt zusammen. Sein geliebter Vater kommt in den Trümmern des World Trade Centers um. Im Nachlass des Vaters findet Oskar einen Schlüssel und macht sich auf die Suche nach dem passenden Schloss. Auf seiner Odyssee durch New York lernt er die unterschiedlichsten Menschen kennen und gerät in aberwitzige Situationen. – Der New Yorker Autor Jonathan Safran Foer erzählt in seinem beeindruckenden Roman „Extrem laut und unglaublich nah“ wie Oskar den Tod seiner Vaters verarbeitet. Verbunden damit ist die Geschichte seiner Großeltern, die nach der Bombardierung Dresdens in Amerika ihr Glück suchen. So ist ein anrührender und zugleich sehr humorvoller New York-Roman entstanden.

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Extrem laut und unglaublich nah
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3 Weeks after Paradise:
Eine Stimme aus New York City

(pr). Das Hörspiel „3 Weeks after Paradise“ von Israel Horovitz zeigt die ganz persönlichen Gedanken und Ängste eines New Yorker Familienvaters, der das Attentat auf das World Trade Center am 11. September 2001 aus nächster Nähe miterlebt hat. Christian Brückner, bekannt als die deutsche Synchronstimme von Robert de Niro, gelingt es, die von Israel Horovitz mit eindringlichen Worten geschilderte, beklemmende Atmosphäre zwischen Albträumen und dem Versuch einer Rückkehr zur Normalität drei Wochen nach der Katastrophe, mit einfühlsamer Stimme zu vermitteln.

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Windows on the World

Fiktiver Roman um die Ereignisse des 11. September 2001 im Café des WTC

(akg). Wer waren die Menschen, die am 11. September 2001 ums Leben kamen? Was haben sie in ihren letzen Stunden gefühlt? Wussten sie von ihrem baldigen Tod? Fragen, denen Autor Frédéric Beigbeder in seinem fiktiven Roman „Windows on the World“ nachgeht, indem er Gäste und Ereignisse in dem gleichnamigen Luxuscafés an der Spitze des World Trade Centers beschreibt. Hautnah erleben sie den Terroranschlag mit, und ihr Entsetzen wächst ins Unermessliche – Minute für Minute… .

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Unter Einsatz meines Lebens
Ein New Yorker Feuerwehrmann im World Trade Center

(tmj). Am 11. September 2001 rettet der New Yorker Feuerwehrmann Richard Picciotto im Nordturm des World Trade Centers vielen Menschen das Leben. Als der Turm nach dem Attentat schließlich einstürzt, wird Picciotto verschüttet. In dem packenden Buch „Unter Einsatz meines Lebens“ beschreibt er gemeinsam mit Co-Autor Daniel Paisner die dramatischen Momente der Angst und Hoffnung bis hin zu seiner Rettung, und wie ihn das Erlebnis verändert hat.


11. September
Geschichte eines Terrorangriffs

(sl). Reporter des „Spiegel“ haben zwei Monate lang akribisch recherchiert, um rekonstruieren zu können, was sich am 11. September 2001 zwischen 6 und 11 Uhr morgens in den entführten Flugzeugen und in New York abspielte. Das Buch „11. September“ ist eine authentische Schilderung, liest sich wie ein spannender Roman und ist doch ein gutes Sachbuch zum Thema, denn der unfassbare Terrorangriff wird aus Sicht der Täter, der Sicherheitskräfte und der Opfer geschildert. Vor allem die Darstellung der Einzelschicksale geht sehr zu Herzen, denn der minutiös beschriebene Terror, der am „11. September“ über das World Trade Center hereinbrach, machte keinen Unterschied zwischen Fensterputzer und Manager.

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Jeder Tag ein kleines Wunder
Der hautnahe Überlebenskampf eines Opfers des 11. September 2001

(sl). „Als Lauren Manning am 11. September 2001 um kurz vor neun Uhr morgens die Lobby des World Trade Centers betrat, explodierte ein Feuerball aus dem Fahrstuhlschacht.“ In dieser Sekunde verändert sich ihr Leben für immer. In dem Buch „Jeder Tag ein kleines Wunder“ beschreibt ihr Mann Greg den Überlebenskampf seiner Frau. Es ist das zutiefst ergreifende Dokument eines unglaublichen Lebenswillens, einer medizinischen Sensation und einer großen Liebe. Lauren Manning wurde durch ihre authentische Geschichte, die ihr Mann Greg in Emails an Freunde dokumentierte, in Amerika zum Symbol der Hoffnung für die gesamte Nation.

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Kunst nach Ground Zero
Hat Gegenwartskunst noch Zukunft?

(tmj). Wenn heute von Kultur-, Konsum-, Dienstleister- oder Spaß-Gesellschaft die Rede ist, existiert dafür durch die Ereignisse des 11. September 2001 ein neuer Kontext. So gehen die Beiträge in dem Buch „Kunst nach Ground Zero“ der Frage nach, ob Gegenwartskunst unter den aktuellen Bedingungen überhaupt eine Zukunft hat.

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Ground Zero
Der Westen und die islamische Welt gegen den globalen Djihad

(tmj). Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben die Welt schockiert, aber nicht gelähmt. Der Autor und Journalist Reinhard Hesse, ein ausgewiesener Kenner der arabischen Welt, berichtet in seinem Buch „Ground Zero“ packend und detailgenau über die Geschehnisse in den ersten Monaten nach dem Attentat. Als Berater des deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder hat er eine große Nähe zu den wichtigen Entscheidungsgremien, so dass er seiner Weltsicht immer wieder Insiderkenntnisse aus den Zentralen der politischen Macht in Deutschland gegenüberstellt.

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Die Tragödie des Westens
Beiträge und Interviews nach dem 11. September 2001

(tmj). Nach den Anschlägen am 11. September 2001 wird weltweit die Frage nach den Auswirkungen des Terrors gestellt. Die vorliegende Anthologie mit dem Titel „Die Tragödie des Westens“ geht in seinen Beiträgen aber verstärkt der Frage nach dem „Warum“ nach, insbesondere den Gründen für den Hass der arabischen Welt auf die USA. Das kleine Taschenbuch beinhaltet mitunter recht provokative Beiträge von Peter Scholl-Latour, Suzanna Arundhati Roy, Franz Alt und anderen.

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Todd sagte: „Let’s roll!“
Todd Beamer: Ein ganz gewöhnlicher Mann wird zum Helden des 11. September

(twi). Todd Beamer war ein ganz gewöhnlicher Amerikaner – bis zu den Ereignissen am 11. September 2001. Die vierte entführte Maschine, in der Todd Beamer an Bord war, wurde zuerst nur am Rande erwähnt, abgestürzt in der Nähe von Pittsburgh. Es gilt als sicher, dass Todd Beamer mit einigen anderen Mitreisenden versucht hat, die Maschine aus den Klauen der Terroristen wieder zu befreien. Lisa Beamer, Todds Ehefrau, gibt in dem Buch „Todd sagte: Let’s Roll“ fesselnd die genauen Ereignisse wieder, welche im Vorfeld und während der Entführung stattgefunden haben. Ein authentisches und bewegendes, sehr persönliches Zeitdokument.


Vom Deutschen Herbst zum 11. September
Die RAF, der Terrorismus und der Staat

(tmj). Der Journalist und Jurist Oliver Tolmein liefert mit dem Werk „Vom Deutschen Herbst zum 11. September“ eine sehr umfangreiche Analyse über die Geschichte der Rote Armee Fraktion (RAF). Im Kontext des 11. September stellt er Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zu den heutigen Formen des Terrorismus dar. Das Buch enthält einen sehr umfangreichen Dokumentarteil mit vielen Anmerkungen, Texten der RAF und einem kommentierten Literaturverzeichnis.

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really ground zero
11. september und folgendes

(tmj). Die junge Schriftstellerin Kathrin Röggla erlebt den Anschlag am 11. September 2001 in nächster Nähe des World Trade Centers. Die Fotos, die sie direkt nach der Katastrophe und Tage später gemacht hat, ergänzt sie durch Texte voller Unmittelbarkeit. So entstand eine Collage von bedrückender Authentizität und Dichte.

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Die verbotene Wahrheit
Die Verstrickungen der USA mit Osama bin Laden

(tmj). Nach den Anschlägen des 11. September 2001 werden die USA einerseits und der extrem fundamentalistische Islamist Osama bin Laden andererseits als zwei unversöhnliche und völlig gegensätzliche Pole gesehen. Die beiden französischen Wirtschafts- und Geheimdienstexperten Jean-Charles Brisard und Guillaume Dasquié zeichnen in ihrem brisanten Buch „Die verbotene Wahrheit“ ein ganz anderes Bild: Die wechselseitigen Verstrickungen der USA mit Osama bin Laden werden detailliert recherchiert und dargestellt. Eine zentrale Rolle nimmt hierbei das doppelte politische Spiel Saudi Arabiens ein, das in der Weltöffentlichkeit erstaunlich wenig Beachtung findet.

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Angriff auf die Freiheit?
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Angriff auf die Freiheit?
Die Anschläge in der USA und die „Neue Weltordnung“.

(tmj). Für den vorliegenden Band „Angriff auf die Freiheit?“ hat Herausgeber Wolfgang Haug siebzehn Beiträge von international bekannten Publizistinnen und Publizisten, wie Suzanna Arundhati Roy, Noam Chomsky und andere, ausgewählt. Im Mittelpunkt stehen kritische Fragen nach den Ursachen für die Anschläge und der Legitimation für einen Krieg gegen Afghanistan. Nicht Glaubens- und Kulturkonflikte werden verantwortlich gemacht, sondern die aktuelle Situation in Afghanistan wird analysiert, ebenso Osama bin Laden und seine Organisation sowie die amerikanische Außenpolitik.

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Terror im System
Der 11. September und die Folgen

(tmj). Wie der Titel „Terror im System“ verspricht, geht diese Analyse um den Terror und seine Folgen für das System. System ist hierbei ein zentraler soziologischer Begriff. In 12 Beiträgen auf hohem Niveau geht es im Kontext des 11. September 2001 um Terror, Politik und Gesellschaft. Hierbei liefert das Buch dem geduldigen Leser überraschende Einsichten über die Eskalation von Gewalt und deren mögliche Eindämmung.

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Mythos 9/11
Der Wahrheit auf der Spur – Neue Enthüllungen

(twi). Die einstürzenden Twin Towers in New York haben die Welt verändert. Live und ungeschnitten wurde das Grauen am 11. September 2001 in alle Haushalte weltweit übertragen, die Welt hielt dem Atem an. Doch wer steckt tatsächlich dahinter? Wem nützt es? Autor Gerhard Wisnewski ist „Der Wahrheit auf der Spur“ und gibt darauf in dem Enthüllungsbuch „Mythos 9/11“ eine schockierende Antwort.

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Die CIA und der 11. September
Internationaler Terror und die Rolle der Geheimdienste

(jag). Der Verdacht ist ungeheuerlich: Die verheerenden Anschläge des 11. Septembers 2001 seien unter Mitwissen und Mitwirkung westlicher Geheimdienste geschehen, um die kritische Öffentlichkeit zu einem militärischen Engagement in Afghanistan und dem Irak zu bewegen. Dabei untersucht Autor Andreas von Bülow in seinem Buch „Die CIA und der 11. September“ Unstimmigkeiten in der öffentlichen Darstellung der Ereignisse: Warum funktionierte die Flugsicherung nicht? Wie gelang es den muslimischen „Hobbypiloten“, vier Passagierflugzeuge punktgenau ins World Trade Center und das Pentagon zu lenken? Und kann es sein, „dass die Anschläge der Regierung Bush gelegen kamen“?

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Live aus Bagdad
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Live aus Bagdad
Das Tagebuch einer Kriegs-Reporterin

(twi). Über einen Krieg zu berichten, ist eine heikle Sache, gerade als Journalist. Wenn der Journalist dann auch noch eine Frau ist, wie Antonia Rados, dann ist die Sache sogar brenzlig. In ihrem Buch „Live aus Bagdad“ berichtet eben diese Journalistin nicht nur von einem Kriegsschauplatz nach dem 11. September 2001, sondern sie berichtet aus Bagdad, der Stadt Saddam Husseins. Sie berichtet über die letzten Tage der Regierung eben dieses Mannes, der geliebt und gehasst, bewundert und verachtet wurde. „Das Tagebuch einer Kriegs-Reporterin“ ist authentisch, bewegend und sehr persönlich.

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