Schwerpunktthema
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I P. |
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„Bücher
lesen heißt wandern in ferne Welten,
aus den Stuben, über die Sterne.“
Jean Paul
Erlesenes:
Bücher für echte Buchliebhaber
Liebe Leserinnen
und Leser,
Bücher
für für Bibliophile gibt es einige, ganz hochwertige Werke. Aber wußten
Sie, dass es unzählige Bücher gibt, in denen es um Bücher geht,
um Autoren oder Verleger, Bibliothekare oder Buchhändlerinnen – eben
einfach um die großartige Welt der Bücher? Genau diese lesenswerten
Bücher stellen wir Ihnen in diesem stets aktuellen Schwerpunktthema vor.
Erlesenes: Eine
einzigartige Mischung, die Sie so nirgendwo anders finden werden, von echten
Buchliebhabern für echte Buchliebhaber, von uns für Sie!
Ein erlesenes Lesevergnügen
wünscht Ihnen
Ihre
Steffani Lehmann
Redaktionsleitung Literaturtipp.com
Schnellkurs
Märchen
Kompetente
Einführung in die Welt von Aschenputtel & Co.
(flk).
„Schnellkurs Märchen“ ist genau die Art von Buch, wie man es sich
für Studium und Beruf nur wünschen kann. Kompakt und ungeheuer
kompetent führt Autor Winfried Freund den Leser in die Thematik ein
und erläutert dabei Epochen und Interpretationsansätze ebenso
wie häufige Stereotype und Symbole dieser Literaturgattung. Viele
Fotos und Illustrationen zum Teil bekannter Künstler untermalen den
gelungenen Gesamteindruck zusätzlich. „Schnellkurs Märchen“
ist wie ein Sachbuch eben sein sollte: Genau auf den Leser und seine Bedürfnisse
zugeschnitten.
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Lesen.
Ohne Worte
Ein
Bilderbuch für Buchliebhaber
(mag).
Es soll Menschen geben, die sich nichts aus Büchern machen. Für
alle, die gerne Lesen, ohne Bücher nicht leben können und all
die anderen Büchermenschen hat der Fotograf Rainer Griese das bunte
Bilderbuch „Lesen. Ohne Worte“ zusammengestellt. Auf über 400 Fotografien
findet der Betrachter Lesende in allen Lebenslagen und aus den unterschiedlichsten
Materialien auf kunstvoll und teilweise witzig arrangierten Bildern, Fotomontagen
sowie einige Reproduktionen von Stichen und Gemälden.
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Die
Bücherdiebin
Von
der Macht der Worte, die zerstören oder Leben retten
(mag).
Liesel ist neun Jahre alt, als ihr kleiner Bruder stirbt und ihre Mutter
sie zu Rosa und Hans Hubermann in die bayrische Kleinstadt Molching bringt.
Bei ihren Pflegeeltern geht es oft recht ruppig zu, doch als sie im Keller
den Juden Max Vandenburg verstecken, wird die kleine Familie zu einer
eingeschworenen Gemeinschaft. – In dem Roman „Die Bücherdiebin“ beschreibt
der australische Autor Markus Zusak, was Liesel mit ihrer Pflegefamilie
und ihren Freunden im Zweiten Weltkrieg in Nazideutschland erlebt. Der
Erzähler der ungewöhnlichen Geschichte ist der Tod selbst, der
das Geschehen in einem sarkastischen Ton kommentiert und der sich vor
den Taten der Menschen zuweilen gruselt. „Die Bücherdiebin“ ist ein
Roman, der für Jugendliche ab zwölf Jahren geschrieben wurde,
der aber durch seine poetische und gleichzeitig lakonische Sprache mehr
für Erwachsene ein beeindruckendes Leseerlebnis ist.
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Der
blinde Masseur
Ein
Roman über die Kraft von Büchern
(jaf).
Auf seiner Reise nach Rumänien begegnet Teodor nicht nur dem Land
seiner Jugend, sondern auch Ion, dem blinden Masseur. Seine Patienten
lesen ihm als Bezahlung vor: Der Fabrikdirektor aus Marx, ein Bergarbeiter
Zolas „Gérminal“, eine Bäuerin gibt Dostojewski zum Besten.
Die Verhältnisse ändern sich dadurch nicht. Aber das Leben irgendwie
schon. – Bildgewaltig und kraftvoll erzählt rumänisch-schweizerische
Autor Catalin Dorian Florescu in seinem vielleicht sogar biografisch angehauchtem
Roman „Der blinde Masseur“ eine melancholische Geschichte über die
Kraft von Büchern und der Fantasie.
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Gibt's
hier auch Bücher?
Kuriose
Anekdoten eines Buchhändlers
(mag).
Buchhändler Reiner Scherz nimmt den Leser der vergnüglichen
Anekdotensammlung „Gibt's hier auch Bücher?“ mit in seine Buchhandlung
in einer norddeutschen Kleinstadt. In amüsiertem Plauderton erzählt
er von all den witzigen Begebenheiten, lustigen oder peinlichen Momenten,
die sich im Alltag eines Buchgeschäftes ereignen. Getragen vom Spaß
an der Arbeit, einem Herz für Kunden und einem Sinn für Situationskomik
hat Reiner Scherz eine wunderbare Liebeserklärung an die kleine Buchhandlung
um die Ecke und ihre zuweilen skurrilen Kunden zusammengetragen.
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Schreiben!
30
Autorenporträts
(ini).
Wie sieht es eigentlich im Arbeitszimmer berühmter Schriftsteller
aus? Warum sind sie zum Schreiben gekommen? Verfassen sie ihre Werke auf
dem Computer oder auf Papier? Diese für passionierte Leser und für
neugierige Nicht-Leser gleichermaßen interessanten Fragen hat die
Fotografin und Autorin Herlinde Koelbl 30 Autorinnen und Autoren gestellt
und zum Teil erstaunliche Einblicke in deren Lebens- und Arbeitswelt gewährt
bekommen, die in dem Bildband „Schreiben!“ zusammengefasst sind.
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Die
Tagträumerin
Aus
dem Leben eines Bücherjunkies
(dsz).
Einfach so alles vergessen, in der Badewanne liegen und lesen: Diesen
Luxus gönnt sich Dora, die Heldin von Jennifer Kaufman und Karen
Macks Roman „Die Tagträumerin“ öfter. Doch auf ihrer Suche nach
immer neuem Lesefutter wirft sie ein Auge auf ihren Buchhändler Fred,
mit dem sie nach und nach ihre Bücher-Traumwelt verlassen und sich
realen Problem stellen muss. Ein treffend beschriebenes Buch, in dem sich
viele Lesefüchse wiedererkennen werden.
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Das
Geheimnis des Buchhändlers
Literatur
kann tödlich sein
(hpe).
Der Buchhandel ist nun wahrlich nicht die Branche, von der man erwartet,
dass sich dort Gauner, Diebe und sogar Mörder tummeln. Doch John
Dunning zeigt mit seinem Krimi „Das Geheimnis des Buchhändlers“,
dass auch die Liebe zu Schmökern tödlich sein kann. Mit diesem
Buch aus der erfolgreichen Serie über den Buchhändler und Ex-Cop
Cliff Janeway will Krimi-Serientäter John Dunning auch in Deutschland
durchstarten.
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Die
Stunde des Raben
Auf
den Spuren von Edgar Allan Poe
(mag).
Der Anwalt Quentin Clark wird zufällig Zeuge der Beerdigung des Schriftstellers
Edgar Allan Poe in Baltimore am 8. Oktober 1849 und ist entsetzt, dass
nur vier Trauergäste anwesend sind. Quentin Clark ist ein begeisterter
Leser der Geschichten von Edgar Allan Poe und möchte seinem Idol
zu mehr Anerkennung verhelfen. – Der amerikanische Schriftsteller Matthew
Pearl erzählt in seinem historischen Roman „Die Stunde des Raben“
wie Quentin Clark bei der Rekonstruktion von Poes letzten Lebenstagen
auf immer mehr Ungereimtheiten stößt und sich schließlich
auf den Weg nach Paris macht, um die Umstände des rätselhaften
Todes zu klären. Den bekannten historischen Fakten sind eine fiktive
spannende Handlung beifügt, und der Autor überrascht mit neuen
Forschungsergebnissen.
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Der Büchermörder
Vom Unglück, Bücher mehr zu lieben als das Leben
(mkb). „Der Büchermörder“ von Detlev Opitz ist ein
recht eigenwilliger Roman. Eigenwillig, weil der Autor zu einer Rechtschreibung
gegriffen hat, mit der viele nie in Berührung gekommen sind, und
eigenwillig, weil er tief in die Vergangenheit dringt und einen Schuldspruch
beleuchtet, der den Pfarrer Johann Georg Tinius im 19ten Jahrhundert des
zweifachen Mordes überführte. Zwei Morde, die er begangen haben
soll, weil er die Rechnung seiner Bücher nicht mehr bezahlen konnte.
– Sieben lange Jahre hat Detlev Opitz recherchiert, in staubigen
Akten und Dokumenten gegraben und den Fall schließlich neu aufgerollt.
„Der Büchermörder“ fordert vom Leser ein wenig Zeit
zum Eingewöhnen in die unkonventionelle Orthografie, für die
er allerdings im Laufe der Lektüre reich belohnt wird.
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Die Bücher und
das Paradies
Über Literatur
(ini). Der italienische Semiotiker, Romanautor und Essayist Umberto Eco
schreibt nicht nur große Literatur, er versteht es auch, über
sie zu schreiben. In „Die Bücher und das Paradies“ gibt
er Einblicke in seine Lesart von Don Quijote, Rotkäppchen oder Sherlock
Holmes und verrät, wie er selbst schreibt. Dabei kommt manche überraschend
neue Erkenntnis zu Tage.
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Lieber Johnny
Jurek Beckers Postkarten an seinen Sohn Jonathan
(pr/sl). Das sehr persönliche Buch „Lieber Johnny“, herausgegeben
von Trude Trunk, enthält „Jurek Beckers Postkarten an seinen
Sohn Jonathan“ von 1992 bis 1997. Es offenbart die enge Beziehung
von Vater und Sohn. Trude Trunk erzählt eingangs Begebenheiten aus
dem Leben der Familie Becker und zitiert wiederholt Vater und Sohn sowie
Frau und Mutter Christine. Im Mittelpunkt stehen jedoch die zahlreichen
Postkarten mit phantasievollen Geschichten von Jurek Becker an Jonathan.
Eben diese bewegen zutiefst und sind eine wunderbare Hommage an den im
März 1997 verstorbenen Schriftsteller.
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Das Papierhaus
Lust und Last des Büchersammelns
(mag). Der argentinische Autor Carlos María Domínguez ist
davon überzeugt, dass Bücher das Schicksal von Menschen verändern
können. In seiner Erzählung „Das Papierhaus“ versucht
ein Literaturprofessor das Geheimnis eines geheimnisvollen, mit Mörtel
verschmierten Buches zu ergründen. Auf seiner Reise nach Südamerika
lernt er nicht nur sehr unterschiedliche Büchersammler kennen. Er
muss auch schmerzlich feststellen, dass ebenso das Schicksal der Bücher
in den Händen der Menschen liegt. Carlos María Domínguez
hat eine wunderbar unterhaltsame und dennoch tiefgründige Erzählung
aus der Welt der Buchliebhaber geschrieben.
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Mein Leben als Leser
Nick Hornbys Autobiographie in Büchern
(dsz). Er kauft Massen an Büchern – und liest dann doch nur
die Hälfte. Aber was er gelesen hat, ist meist interessant. Wie er
darüber denkt, ist noch interessanter. Nick Hornby hat für die
amerikanische Literaturzeitschrift „The Believer“ eine Kolumne
geschrieben: über Bücher, natürlich. Und darüber,
warum man manche Bücher nicht mehr aus der Hand legen kann, andere
aber immer im Regal verstauben. Wer also auf der Suche nach einem guten
Buch ist, sollte mit Nick Hornbys gesammelten Kolumnen in „Mein
Leben als Leser“ beginnen – die nächsten Büchereinkäufe
sind dann keine Frage mehr.
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Die Buchmalerin
Historischer Kriminalroman
(ini). Eine spannende Kriminalgeschichte, gewürzt mit historischen
Details und Medizingeschichte – das ist Beate Sauers „Die
Buchmalerin“. Die Autorin entwirft ein lebendiges Panorama des 13.
Jahrhunderts in einer noch zu entdeckenden deutschen Region: der Eifel.
Die Buchmalerin Donata hat ein ganz besonderes Talent: Ihre Darstellungen
von Menschen und Heilpflanzen sind so detailgetreu, dass sie wie lebendig
wirken. Das trägt ihr zwar Lob und Bewunderung, aber auch die Verfolgung
durch die Inquisition ein.
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Robert Ingpen –
Bilder erzählen Geschichten
Werkkatalog des berühmten Illustrators in limitierter Auflage
(pr/sl). Der Werkkatalog „Robert Ingpen – Bilder erzählen
Geschichten“ mit Texten von Sarah Mayor Cox und Robert Ingpen selbst
führt den Leser in die Welt des berühmten australischen Illustrators
ein. Darin sind die bedeutendsten Werke Robert Ingpens abgedruckt, darunter
seine Illustration zur Kreuzigung Christi sowie Illustrationen zu berühmten
Büchern der Weltliteratur wie „Robinson Crusoe“ oder
„Die Schatzinsel“. Zu diesen Bildern erklärt Robert Ingpen
in eigenen Worten wie er arbeitet und seine Ideen bekommt. Die Texte von
Sarah Mayor Cox beschreiben die Kunst und die Arbeitsweise des Illustrators.
Das Buch im Bildbandformat ist in einer limitierten Auflage erschienen.
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Menschen, Bücher,
Sensationen
Aphorismen für Leser
(pr). Für Menschen, die Bücher lieben, wird der Band „Menschen,
Bücher, Sensationen“, herausgegeben von Roger Shatulin, eine
wahre Freude sein. Denn darin sind Aphorismen der berühmtesten Schriftsteller
aus mehreren Jahrhunderten zum Thema Lesen und allem, was dazu gehört,
enthalten. Darunter finden sich Zitate von Ludwig Anzengruber über
Franz Kafka bis hin zu Virginia Woolf. Aber auch einige unbekanntere Autoren
kommen in dem kleinen aber feinen Buch zu Wort.
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Ex Libris
Bekenntnisse einer Bibliomanin
(dsz). Anne Fadiman ist bekennende Bibliomanin. Ihr Leben dreht sich nur
um Bücher. Von klein auf ist sie mit der Leseleidenschaft der Eltern
aufgewachsen und hat nun ihre Erlebnisse – und Bekenntnisse –
in der Essaysammlung „Ex Libris“ selbstironisch reflektierend
zusammengefasst. Dabei geht es um die verschiedenen Arten des Lesens,
um Lesezeichen und den Drang, nach Druckfehlern zu suchen. Um literarische
Vorbilder, die sich immer wieder im eigenen Leben breit machen, um Papier,
Tinte und das physische Erscheinungsbild der Bücher. Wer selbst bekennender
Bibliomane ist, wird an „Ex Libris“ seine reine Freude haben
und sich in vielen Bekenntnissen von Anne Fadiman mit Sicherheit wieder
finden.
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Lies doch mal!
Ganz aktuell – Die 50 besten Kinder- und Jugendbücher
(mag). Jedes Jahr erscheinen Unmengen von Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt.
Da machen auch Kinder- und Jugendbücher keine Ausnahme. Um eine Orientierungshilfe
zu bieten, hat der Autor Nicola Bardola 40 Bücher aus den letzten
zehn Jahren ausgewählt und in seinem Buch „Lies doch mal!“
kenntnisreich vorgestellt. Ergänzt wird diese subjektive Auswahl
durch zehn Leseempfehlungen prominenter Kinderbuchfreunde. So ist ein
kleiner Lese(ver)führer für die aktuelle Kinder- und Jugendliteratur
entstanden.
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Warum Jungen nicht
mehr lesen
und wie wir das ändern können – Mit 50 Lesetipps von Jungs
für Jungs
(ini). Jungen sind die eigentlichen Problemkinder unserer Bildungsmisere.
Deshalb hat Autorin Karin Müller-Walde, selbst Mutter eines Sohnes,
„alles, was bislang pädagogisch wertvoll, gut und richtig
erschien, für einen Moment vergessen und gedanklich auf den Kopf
gestellt.“ Herausgekommen ist „Warum Jungen nicht mehr
lesen“, eine intelligentes und hilfreiches Buch zur Leseförderung
von Jungen mit „50 Lesetipps von Jungs für Jungs“.
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Autoren, Autoren
Ein Bilderbuch
(asp). Keine Lesung und keine Literaturpreisverleihung schafft es, so
viele Autoren zu versammeln wie Isolde Ohlbaum. In ihrem großformatigen
Fotobildband „Autoren, Autoren“ – mit einem Vorwort
von Elke Heidenreich – trifft sich von Bella Achmadulin bis Carl
Zuckmayer die Schriftstellerzunft der letzten 20 Jahre. Die Schwarzweißaufnahmen
zeigen die Dichter unter anderem beim Rauchen, beim Musizieren, beim Diskutieren,
beim Flanieren und natürlich beim Schreiben. Bekannte und überraschende
Posen vereinen sich zu einem Stück fotografischer Literaturgeschichte.
Mit ihrem Blick für den besonderen Moment ist Isolde Ohlbaum mit
„Autoren, Autoren“ ein wahrer Schatz für Literaturliebhaber
gelungen!
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Die dreizehnte Dame
Fesselnder Roman über die Macht der Dichtung
(jaf). Ihr Name darf nicht genannt werden. Sie hat Macht, eine unheimliche
Macht. Und sie zeigt sich selten. Doch Literaturdozent Salomón
Rulfo ist ihr auf der Spur, jener merkwürdigen 13. Dame, die letzte
der Musen der Dichtung. Mit „Die dreizehnte Dame“ erzählt
Autor José Carlos Somoza die abgründige Geschichte einer unheilvollen,
mörderischen Spurensuche – und lieferte damit einen psychedelischen
Thriller der Extraklasse ab, für den es von der ersten bis zur letzten
Seite kein Entrinnen mehr geben kann.
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Wie ich ein Buch nicht
schreiben kann und es trotzdem versuche
Vom Textentwurf zum vollendeten Roman
(mkb). „Wie ich ein Buch nicht schreiben kann und es trotzdem versuche“
von Monika Maron ist das Buch zum Buch, die Schreibwerkstatt einer preisgekrönten
Autorin, gleichwohl für den Leser als auch für den Schriftsteller.
Die Autorin nimmt den Leser in ihrem Werkstattbuch mit auf eine Entdeckungsreise,
lässt ihn teilhaben an der Persönlichkeitsbildung ihrer Romanfiguren
und lädt zu einer philosophischen Reise in ihr Innerstes ein.
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Das Lieblingsbuch von
Benni Stern
Ein originelles Bilderbuch über das Lesen
(pr). Das originelle Bilderbuch „Das Lieblingsbuch von Benni Stern“
von Autorin Julia Donaldson erzählt eine Geschichte über das
Lesen. Benni Stern liest sein Lieblingsbuch, darin liest ein Pirat ein
Buch, worin ein kleines Mädchen ihr Lieblingsbuch liest. Diese Reihe
setzt sich fort bis zu einem Gespenst, das ein Buch über Benni Stern
liest. Jede Doppelseite ist dabei so gestaltet, als stamme sie aus einem
anderen Buch. Detailgetreue Illustrationen von Axel Scheffler und eine
amüsante Sprache in Reimen machen das schöne Bilderbuch für
Kinder ab drei Jahren zu einem großen Vergnügen.
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Bücher sammeln
Aus der Reihe „Kleine Philosophie der Passionen“
(tep). Jeder Mensch hat eine Passion. Bei dem einen ist sie mehr, beim anderen
weniger ausgeprägt. Wenn genug Zeit und Energie vorhanden ist, kann
sie zur ausufernden Beschäftigung werden. So bei Klaus Walther. Er
sammelt leidenschaftlich Bücher. In dem gleichnamigen Buch „Bücher
sammeln“ beschreibt der Autor, wie er dieser Passion nachgeht. Denn
Sammler ist nicht gleich Sammler. Da gibt es solche, die ihren Besitz in
Zentimetermaßen angeben, andere investieren ihr ganzes Vermögen
und sind am Ende bettelarm. ...
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Die kleine Kartäuserin
Sensibler Roman über das Leben, den Tod und die Kraft der Literatur
(bhs/sl). Der dichterische, sensible Roman „Die kleine Kartäuserin“
des Franzosen Pierre Péju besticht durch Sensibilität, Lyrik
und Gefühlswelten zwischen dem Leben, dem Tod und der Kraft der
Worte. Ein andersartiger „Club der toten Dichter“, rührender,
mit ganz anderer Handlung. Und doch ähnlich menschlich im Einfluss
von Dichtern, Denkern und Menschen, die sich dem nicht entziehen können.
– In „Die kleine Kartäuserin“ lässt das
Schicksal die kleine Eva und den Buchhändler Etienne Vollard aufeinandertreffen
– er fährt das Mädchen schuldlos an, und während
sie im Koma liegt, beginnt der Buchhändler, dem Kind unermüdlich
die schönsten Geschichten, die er in den Büchern seines Buchladens
„Wort und Sein“ finden kann, vorzulesen… .
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Zwei Freundinnen,
eine Leidenschaft
Unser Leben für seltene Bücher
(mkb). Sie sind Detektivinnen der antiquarischen Literatur, legen sich
mit ihren Spürnasen und Fingerspitzengefühl auf die Lauer. Ist
einmal die Fährte aufgenommen, folgen sie ihr unablässig, bis
das vollständige Geheimnis eines aufgespürten Werkes gelüftet
ist, ein weiteres wichtiges Buch vom Staub befreit in den ihm zustehenden
Stand erhoben wird. „Zwei Freundinnen, eine Leidenschaft“
steht für den Mut zu Idealen, ist die packende Doppelbiographie von
Leona Rostenberg und Madeleine Stern, die den Abschiedsworten ihres Professors
„(…)schrauben Sie Ihre Hoffnungen nicht zu hoch! Sie haben
zwei schwer wiegende Nachteile: Sie sind eine Frau, und Sie sind Jüdin“
trotzen und ihre Leidenschaft für seltene Bücher zum Beruf machen.
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Buchdesign heute
100 herausragende Buchprojekte der letzten zehn Jahre
(asp). „Das äußere Erscheinungsbild eines Buches gibt
den Ausschlag, ob es die Aufmerksamkeit von Käufern auf sich ziehen
kann, die die immer voller werdenden Regale der Buchläden durchstöbern.“
So scheint es kaum verwunderlich, dass die Verlage der Buchgestaltung
zunehmend mehr Aufmerksamkeit schenken und immer neue Innovationen in
Sachen Buchdesign den Markt revolutionieren. Den 100 herausragendsten
Buchprojekten der letzten zehn Jahre widmet sich der Bildband „Buchdesign
heute“ von Roger Fawcett-Tang. Zahlreiche Abbildungen sowie Texte
und Interviews mit führenden Persönlichkeiten der Buchbranche,
geführt von Caroline Roberts, führen durch die Welt der Kunst-
und Designbücher und zeigen ansprechend, was modernes Buchdesign
alles zu bieten hat.
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Tintenherz
Von der Zauberkraft des Vorlesens und über die Faszination von Büchern
(sl). Mit ihrem Roman „Tintenherz“
hat sich Autorin Cornelia Funke endgültig in den Olymp der Kinderbuchklassiker
geschrieben. „Tintenherz“ erzählt von der 12-jährigen
Meggie, deren Vater Mo die Kraft der Zauberzunge hat, und es erzählt
von der Faszination, die Bücher auf Menschen haben können. Der
Abenteuerroman entführt kleine und große Leser auf eine phantastische
Reise, wie man sie sich schöner nicht hätte ausdenken können,
und verliert dabei nicht auf einer einzigen Seite an atemberaubender Spannung.
„Tintenherz“ ist die mit Abstand beste Neuerscheinung des
Jahres!
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Die Stadt der Träumenden
Bücher
Ein Roman aus Zamonien
(akg). Lindwurm Mythenmetz macht sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen
Orm und nimmt den Leser dabei mit auf ein Abenteuer der besonderen Art:
Vergiftete Bücher begegnen ihm, lebende Bücher, antiquarische
Bücher und nicht zuletzt Buchheim selbst, „Die Stadt der Träumenden
Bücher“. Man ahnt es schon: Autor Walter Moers hat das Buch
selbst in den Mittelpunkt seines Fantasyromans gestellt, der durch phantastische
Ideen und gruselige Illustrationen einen besonderen Lesespaß für
alle großen Bücherwürmer darstellt!
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Das Buch zum Buch
Ein ABC der Leselust
(emk). Rainer Moritz plaudert
in „Das Buch zum Buch“ humorvoll über Details von Buchmessen,
über die Lesesucht schlechthin, über Balladen und Bestseller,
über schreibendende Politiker und Schauspieler, über Kult- und
Kindheitsbücher und über die Qual mit Loseblattsammlungen. Er
hat hier ein ziemlich eigenwilliges ABC aus Feuilletons zusammengestellt,
in dem seine sehr persönlichen Ein- und Ansichten zum Thema Buch
im weitesten Sinne und in Ich-Form nach zulesen sind. „Das Buch
zum Buch“ ist kein Sachbuch, sondern ein höchst vergnüglich
zu lesendes Sammelsurium von Notizen am Rande der Welt der Bücher,
geschrieben von einem Fachmann, der es wissen muss.
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zeilenweise
Gedichte über die vielen Seiten des Buches
(jaf). Es ist ein leidenschaftliches Plädoyer
für das Buch und das Lesen: „zeilenweise Gedichte über
die vielen Seiten des Buches“ von den beiden literaturerfahrenen
Herausgebern Hiltrud Herbst und Hermann Wallmann zusammengestellt. Von
Voltaire bis Ringelnatz, von Bertolt Brecht bis Paul Celan machen Dichter
in aller poetischen Deutlichkeit klar, weshalb die Menschheit Bücher
braucht. „zeilenweise“ taugt deshalb für so vieles:
zum Stöbern und Blättern, zum Verschlingen, zum Lachen und Trauern,
zum Schwärmen, Nachdenken, Lesen und Leben. Es lebe das Wort, das
Gedicht, das Buch der Welt würde sonst das Menschliche fehlen!
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Das Buch im Buch im
Buch
Ein faszinierendes Bilderbucherlebnis über Illusion und Wirklichkeit
(sl). „Wer sich auf ein Buch einlässt, betritt eine andere
Welt.“ – Wer sich auf „Das Buch im Buch im Buch“
einlässt, überlebt eine faszinierende Überraschung. Das
großformatige Bilderbuch für Kinder ab fünf Jahren lässt
Grenzen und Räume verwischen und macht sie gleichzeitig deutlich,
wenn man durch die beigefügte 3D-Brille sieht. Autor und Illustrator
Jörg Müller erzählt von einem Kind, das ein Buch geschenkt
bekommt und sich diesem nähert, indem es einfach hineinspaziert.
Dort trifft es den Bilderbuchmaler, und der gibt dem Kind ein Versprechen…
.
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Lisas Buch
Ein spannender Abenteuerroman aus der Welt der Bücher
(sl). Als Tom Sawyer und Huckleberry
Finn eines Nachts Lisa um Hilfe bitten, ist diese schneller in ein literarisches
Abenteuer verwickelt, als ihr lieb ist. Sie soll gemeinsam mit bekannten
Kinderbuchfiguren im „Vereinigten Reich der Erfindung“
ein gestohlenes Manuskript wiederfinden. Die 12-Jährige und ihre
Freunde erleben dabei so spannende Dinge, dass man „Lisas Buch“
nicht aus der Hand legen kann. Autor Wieland Freund führt Kinder
ab elf Jahren in die Welt der klassischen Kinderliteraturfiguren ein und
fördert mit seinem von Regina Kehn illustrierten Roman sicherlich
die Leselust auf mehr.
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Envy
– Neid
Fassaden trügen
und Neid ist tödlich
(bhs). Spannende,
kurze und präzise Sätze sind in „Envy – Neid“ von Autorin Sandra
Brown nicht nur Stilmittel, sondern auch Spiegel des gesamten Buches:
Einmal in die Hand genommen, wird der Leser den Roman nicht aus der Hand
legen. Eine Verlegerin, ein dubioser Autor, dessen Manuskript nicht nur
vielversprechend klingt, sondern Realität mit vermeintlicher Erfindung
geschickt und faszinierend vermengt. Gepaart mit einem Schuss Liebe, tödlichem
Neid und der bröckelnden Fassade einer vermeintlichen Idylle, machen
„Envy – Neid“ zu einem Bestseller der Spitzenklasse.
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Jacobs Leiter
Alte Bücher als Zeugnisse vergangener Biografien
(gjk). Autor Steffen Mensching lässt in seinem Roman „Jacobs
Leiter“ den Leser mit dem Ich-Erzähler gemeinsam der Vergangenheit
nachspüren: Ein ostdeutscher Schriftsteller kauft 4.000 deutsche
Bücher in einem New Yorker Antiquariat. Widmungen und handschriftliche
Notizen sowie die Inhalte der alten Publikationen führen ihn zu den
Geschichten der ehemaligen Besitzer, mit denen diese Bücher vor Jahrzehnten
in die USA einwanderten. Es entsteht eine Konfrontation mit jüdischen
Leidensgeschichten, nationalsozialistischen Machenschaften und kommunistischen
Bewegungen. Der bewegende Roman verknüpft meisterhaft die einzelnen
Erzählstränge gekonnt miteinander, sodass ein beeindruckendes
Geflecht aus persönlichen Schicksalen entsteht.
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Das Gesicht
Roman eines Schriftstellers
(pr). Was ist eigentlich wichtig
für den Erfolg eines Buches – das Buch oder der Schriftsteller?
Diese Frage stellt Joachim Zelter in seinem Roman „Das Gesicht“
und entwickelt eine bitterböse Satire auf den Literaturbetrieb. Es
geht um einen Schriftsteller, der nicht mit seinem Buch, sondern mit seinem
Gesicht von einem Verlag berühmt gemacht wird. Joachim Zelter erweist
sich in „Das Gesicht“ als wunderbarer Beobachter und garstig-ironischer
Kommentator von Schwächen bei Autoren, Verlagen und Publikum.
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Der Diogenes Verlag
Eine illustrierte Chronik 1952 – 2002 mit Bibliographie
(emk). Vom Homer bis Aron Grünberg, von Klassik bis Belletristik,
von Kinderbuch bis Karikatur hat Diogenes alles verlegt. In 50 Jahren
3.347 Titel. In dem umfangreichen Jubiläums-Band „Der Diogenes
Verlag“ gibt es eine Unmenge von Illustrationen aus Diogenes-Büchern,
Abbildungen von Buchumschlägen, Titelblättern, Plakaten und
viele, viele private Fotos. Eingestreut in den Text von Daniel Kampa sind
kurze Biografien der Verlagsautoren. Das macht die illustrierte Verlagschronik
beinahe zu einem Nachschlagwerk.
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Das teuflische Buch
Roman über die tödlichen Wirkungen von Gruselgeschichten
(jaf). Eine Geschichte, die spannend ist bis ins Mark, von der ersten
bis zur letzten Seite, die sich Autor Wolfram Cosmus für sein Werk
„Das teuflische Buch“ ersonnen hat: Versicherungsexperte Moritz
Limroth nimmt eines dunklen, regnerischen Nachts eine junge hübsche
Anhalterin mit. Doch als er Annette wiedertreffen will, um sich von ihr
seinen Mantel, den er ihr lieh, zurückgeben zu lassen, muss er mit
Schrecken feststellen: Annette ist seit zehn Jahren tot. Doch wen hat
Moritz Limroth dann mitgenommen?
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Der
Schatten des Windes
Auf der Suche
nach Julián Carax
(akg). „Jedes
einzelne Buch hat eine Seele“, heißt es in dem fesselnden Roman
„Der Schatten des Windes“ von Autor Carlos Ruiz Zafón. Eine Behauptung,
die „Der Schatten des Windes“ selbst bestätigt: In poetischer Sprache
erzählt der Autor von Liebe und Verrat, Jugend und Tod, grausamer
Realität und bezaubernder Mystik – und zieht damit den Leser von
der ersten Seite an in seinen Bann. In Spanien wurde „Der Schatten
des Windes“ als literarische Sensation gefeiert. Zu Recht erliegen
Kritiker und Leser gleichermaßen Carlos Ruiz Zafóns Meisterwerk,
das Kriminal- und Liebesroman in einem ist und zugleich von der schwierigen
Zeit des Erwachsenwerdens berichtet.
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Vier Tage währt
die Nacht
Zehn Poeten versammeln sich 1817 zu einem literarischen Treffen mit Todesfolge
(mkb). „Vier Tage währt die Nacht“ ist ein bis zur letzten
Seite spannender Thriller von Dorothea S. Baltenstein um zehn Poeten,
die sich 1817 zu einem literarischen Treffen auf einer Burg im schottischen
Hochland versammeln. Aus dem harmlosen Wettstreit wird jedoch eine schaurige
Mordserie, die einen Literaten nach dem anderen grausam aus dem Leben
reißt. Die Verfasserin, mit nur 30 Jahren an einer Überdosis
Schlaftabletten verstorben, wirft Fragen auf, bis ein Lehrer und vier
Schülerinnen auf der Bildfläche erscheinen, deren „Pegasus-Projekt“
in direktem Zusammenhang mit „Vier Tage währt die Nacht“
steht.
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100 Jahre Ida Bohatta
Leben und Werk
(sl). Generationen kennen und lieben „Brumm
und Braun“, „Fritz Osterhas“, „Heinzel“
und die „Frühlingskinder“. Mit dem liebevoll gestalteten
Bildband „100 Jahre Ida Bohatta“ erhält der Betrachter
einen umfassenden Überblick über das vielfältige Werk
der generationsübergreifenden Erfolgs-Autorin und -Illustratorin,
das zwischen den 1920er und 1970er Jahre entstanden ist. Der bis heute
ungebrochenen Popularität ihrer Kinderbuchfiguren gehen namhafte
Bilderbuchspezialisten auf den Grund und ordnen Ida Bohattas Werk in
die Kunstgeschichte ein.
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Vom Glück des
Lesens und Gelesenwerdens
Manesse Almanach auf das 60. Verlagsjahr
(emk). Manesse ist 60. Zum Jubiläum des renommierten Verlages erscheinen
600 Aphorismen zum Thema „Glück des Lesens und Gelesenwerdens“.
In chronologischer Reihenfolge äußern sich 30 Dichter und Schriftsteller
zu Literatur und Kunst, beginnend mit Erasmus von Rotterdam endend in
der Gegenwart mit Émile Michel Cioran. Mit 20 Illustrationen, die
alle in diesem Fall Lesende zeigen.
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Das Buch
Dem dunklen Geheimnis der Trugwelt auf der Spur
(akg). Was Leonie nun wirklich nicht interessiert sind Bücher. Auch
dann nicht, wenn ihre Familie eine Buchhandlung besitzt. Die 15-Jährige
liebt schwarze Kleidung und Piercings. Nein, weiße Rüschenblusen
und adrettes Benehmen. Oder etwa doch Kampfsport und Computerspiele? Was
wie die Selbstfindungsphase einer Jugendlichen klingt, verfügt über
weit mehr Schwierigkeiten als die Pubertät je beinhalten könnte:
Zahlreiche Wirklichkeiten verschieben sich in „Das Buch“,
einem spannenden Fantasy-Roman für Jugendliche ab zwölf Jahren,
löschen einander aus und finden in einer anderen Form wieder statt.
Nur gut, dass Wolfgang und Heike Hohlbeins Heldin Leonie mit übersinnlichen
Kräften gesegnet ist, wodurch sie dem dunklen Geheimnis der Trugwelt
auf die Spur kommt.
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Der Fall Jane Eyre
Atemlose Hetzjagd durch die Welt der Bücher
(bhs). Man nehme ein bisschen Fantasy-Stil, ein bisschen Farce, jede Menge
Tempo und eine völlig neue Welt, in der Literatur so wichtig genommen
wird, dass es eine Spezialpolizei gibt, um sie vor Fälschern zu schützen,
mische diese mit einem Thriller und heraus kommt der packende Roman von
Jasper Fforde: Sprachliche Feinheiten, unglaubliche Realitäten gepaart
mit fast unerträglicher Spannung lassen den Leser von „Der
Fall Jane Eyre“ in einen Rausch zwischen Leselust und Faszination
verfallen – so er denn den roten Faden dieser Geschichte nicht verliert...
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Tod eines Kritikers
Der kontrovers kritisierte Roman
(tmj). Selten hat in letzter Zeit eine geplante
Buchveröffentlichung eine solche Bugwelle vor sich her geschoben:
Wegen angeblich antisemitischer Inhalte schon vorab verurteilt, wurde
Martin Walsers Roman „Tod eines Kritikers“ zu einem Politikum.
Doch nicht nur dies macht es zu einem lesens- und bedenkenswerten Buch.
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