Schwerpunktthema Weitere Informationen zu dieser Seite lesen Sie unter V I P. |
Von der Lust und der Last des Bücherschreibens
Michael Ende – Magische Welten Das Leben und Wirken des Schriftstellers am Theater
(ans). Dass Michael Ende nicht nur märchenhafte Romane geschrieben hat, wissen die wenigsten Menschen. Fakt ist, dass der weltberühmte deutsche Schriftsteller auch anderswo erfolgreich gewirkt hat – am und im Theater, wo er Schauspieler war und zahlreiche Stücke für die Bühne schrieb. Roman Hocke und Uwe Neumahr beleuchten diese zweite Seite des Autors in ihrem Bildband „Michael Ende – Magische Welten“. Die vielen teils bisher unveröffentlichten Fotografien dokumentieren den Lebensweg Michael Endes von seiner Kindheit bis zum Erwachsenendasein und lassen den Schriftsteller und seine Liebe zum Theater noch einmal lebendig werden.
|
Wie ich ein Buch nicht
schreiben kann und es trotzdem versuche |
Das merkwürdige Leben der Literaten Mikrobiographien von fast allen bedeutenden Schriftstellern
(mag). Wenn man Bücher liest, interessiert man sich zuweilen auch für den Menschen, der den Roman, das Theaterstück oder das Gedicht verfasst hat. Doch nicht immer hat man die Zeit und die Geduld, eine Künstlerbiographie zu lesen. Der Philologe Jürgen Neckam hat nach prägnanten, einfachen Sätzen gesucht, die das Leben, die Tragik oder Komik eines Dichterdaseins komplex und doch verständlich wiedergeben. In seinem Sammelband „ Das merkwürdige Leben der Literaten“ hat er hunderte biographische Kurzinformationen zusammengetragen und so einen Querschnitt über das mehr oder weniger alltägliche Leben der Literaten dargestellt. Eine Fundgrube für alle Literaturfreunde, die auch Sinn für Humor haben. |
Die Frau des Schriftstellers Was passiert, wenn ein echtes Leben zur literarischen Fiktion wird
(sgr). Zu Beginn von Ernst-Wilhelm Händlers Roman „Die Frau des Schriftstellers“ sitzt der Ich-Erzähler frierend unter seiner heißen Dusche: Er wird gepeinigt von den Erinnerungen an eine Kamarilla höchst ambivalenter Menschen, zu denen er in letzter Zeit Kontakt hatte. Von dieser zunächst schlichten Konstellation aus nimmt Autor Ernst-Wilhelm Händler Anlauf zu einer Rückschau in das Leben des Erzählers, selbst Schriftsteller, findet er den Ausgangspunkt zu einer verschachtelten und in hohem Maße selbstreflexiven Geschichte, die stetig auf die Tätigkeiten des Schreibens und auf das Produzieren von Literatur Bezug nimmt. |
Das erste Buch Schriftsteller über ihr literarisches Debüt
(mkb). Im Leben eines Autors ist „Das erste Buch“ ohne Frage ein Meilenstein, entscheidet das Verlegen oder Nicht-Verlegen des Manuskriptes darüber, ob aus dem passionierten Schreiberling auch wirklich ein Schriftsteller werden kann. Der Herausgeber Renatus Deckert hat Debüts zwischen 1948 bis 1995 aufgegriffen und ihren heute erfolgreichen Verfassern vorgelegt. Die Auseinandersetzung der Autoren wie Siegfried Lenz oder Sarah Kirsch mit ihrem „Ersten Mal“ ist ein unterhaltsamer, literarischer Blick in die Vergangenheit, als das Schreiben für die heutigen Erfolgsautoren noch eine brotlose Kunst gewesen ist. |
Die Geschichte meiner Schreibmaschine Metamorphosen der „Olympia“ von Paul Auster
(pr). „Die Geschichte meiner Schreibmaschine“ ist eine Hommage an die alte Schreibmaschine der Marke Olympia von Paul Auster, mit der der bekannte Schriftsteller seit 1974 seine Romane schreibt. Der Autor beschreibt wie er die Maschine kaufte und dass er sie auch im Zeitalter des Computers immer noch benutzt. Sein Freund, der Maler Sam Messer, widmet dieser Schreibmaschine wunderschöne Ölgemälde und Skizzen, die zeigen, dass die Maschine mehr als nur ein Gegenstand ist. „Die Geschichte meiner Schreibmaschine“ ist ein poetisches Buch für Fans von Paul Auster. |
Lieber Johnny |
Die Stunde des Raben Auf den Spuren von Edgar Allan Poe
(mag). Der Anwalt Quentin Clark wird zufällig Zeuge der Beerdigung des Schriftstellers Edgar Allan Poe in Baltimore am 8. Oktober 1849 und ist entsetzt, dass nur vier Trauergäste anwesend sind. Quentin Clark ist ein begeisterter Leser der Geschichten von Edgar Allan Poe und möchte seinem Idol zu mehr Anerkennung verhelfen. – Der amerikanische Schriftsteller Matthew Pearl erzählt in seinem historischen Roman „Die Stunde des Raben“ wie Quentin Clark bei der Rekonstruktion von Poes letzten Lebenstagen auf immer mehr Ungereimtheiten stößt und sich schließlich auf den Weg nach Paris macht, um die Umstände des rätselhaften Todes zu klären. Den bekannten historischen Fakten sind eine fiktive spannende Handlung beifügt, und der Autor überrascht mit neuen Forschungsergebnissen. |
Jacobs Leiter |
Vier Tage währt
die Nacht |
Das Gesicht (pr). Was ist eigentlich wichtig für den Erfolg eines Buches – das Buch oder der Schriftsteller? Diese Frage stellt Joachim Zelter in seinem Roman „Das Gesicht“ und entwickelt eine bitterböse Satire auf den Literaturbetrieb. Es geht um einen Schriftsteller, der nicht mit seinem Buch, sondern mit seinem Gesicht von einem Verlag berühmt gemacht wird. Joachim Zelter erweist sich in „Das Gesicht“ als wunderbarer Beobachter und garstig-ironischer Kommentator von Schwächen bei Autoren, Verlagen und Publikum. |
Autoren, Autoren |
Envy – Neid Fassaden trügen und Neid ist tödlich (bhs). Spannende, kurze und präzise Sätze sind in „Envy – Neid“ von Autorin Sandra Brown nicht nur Stilmittel, sondern auch Spiegel des gesamten Buches: Einmal in die Hand genommen, wird der Leser den Roman nicht aus der Hand legen. Eine Verlegerin, ein dubioser Autor, dessen Manuskript nicht nur vielversprechend klingt, sondern Realität mit vermeintlicher Erfindung geschickt und faszinierend vermengt. Gepaart mit einem Schuss Liebe, tödlichem Neid und der bröckelnden Fassade einer vermeintlichen Idylle, machen „Envy – Neid“ zu einem Bestseller der Spitzenklasse. |
Sehen Sie sich doch auch die anderen Schwerpunktthemen an.
Das kommende Thema erfahren Sie in der Themenvorschau.
Zur Weiterempfehlung folgen Sie bitte diesem Link.
Hier finden Sie hier unsere Buttons
und Banner.
© Copyright by: Public Dialog Hamburg